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22 Online Marketing Tools, die jeder kennen sollte

Von
Rene Beineke

Aktualisiert am 11.08.2020
Lesedauer: 11 min
22 Online Marketing Tools, die jeder kennen sollte

Als Online Marketing Agentur konnten wir bei unserer Arbeit in den Bereichen SEA, SEO, Content und Analyse im Laufe der Zeit ein breites Know-How in Bezug auf Marketing Tools aufbauen, die uns bei den täglichen Aufgaben extrem unterstützen – dieses wollen wir gerne mit Ihnen teilen. Das Internet bietet eine umfangreiche Auswahl an Apps, Tools und Programmen, doch welche sind die besten für das Online Marketing? Wir geben einen Überblick über grundlegende Instrumente, die man kennen sollte und stellen aus vielfältigen Alternativen unsere liebsten Tools vor!

online marketing tools

Online Marketing Tools: Search- und Social-Advertising

Wir starten unsere Liste an digitalen Marketing Tools mit nützlichen Programmen für den SEA und Social Bereich.

Google Ads & Bing Ads

Google Ads ist ein Online-Werbeprogramm von Google und unabdingbar für die Arbeit im Online Marketing. Es können Online-Anzeigen erstellt und damit Personen genau zu dem Zeitpunkt erreicht werden, an dem sie sich für unsere Produkte oder Dienstleistungen interessieren. Man wirbt für sein eigenes Unternehmen, verkauft Produkte und Dienstleistungen, steigert die Bekanntheit und leitet Traffic auf die eigene Webseite. Bing Ads ist der Name der entsprechenden Werbeoberfläche zur Anzeigenschaltung in der Suche und dem Displaynetzwerk von Microsoft. Beide Programme bieten die gleichen Arten von Anzeigen und funktionieren sogar auf sehr ähnliche Weise. Die folgenden drei (Haupt-)Anzeigentypen sollte man kennen:

  • Anzeigen im Suchnetzwerk
    Neben den organischen Suchergebnissen (SEO) werden in der Google- und Bing-Suche auch die sogenannten bezahlten Suchergebnisse angezeigt. Hierbei handelt es sich um Anzeigen, die man durch Keywords auf bestimmte Suchanfragen schalten kann. Man kann direkt steuern, dass Werbung nur Personen gezeigt wird, die sich durch ein bestimmtes Suchverhalten für ein Produkt oder einen Service zu interessieren scheinen. Dadurch sind Anzeigen im Suchnetzwerk eins der profitabelsten Werbeformate im gesamten Online Marketing.  
  • Shopping-Anzeigen
    Google Shopping ist ein Preisvergleichsportal von Google. Betreiber eines Online-Shops können ihre Produkte durch Abrechnung auf Klickbasis auf Google Shopping-Listen und Bildanzeigen auf der Basis eines eingereichten Datenfeeds in der Google-Suche anzeigen lassen. Voraussetzung für die Teilnahme an Google Shopping sind ein gültiges Google Ads Konto sowie ein Merchant Center-Konto. Bei Bing heißt das Format „Shopping und Produktanzeigen“.
  • Anzeigen im Displaynetzwerk
    Das Displaynetzwerk beschreibt eine Summe von Platzierungen, die für Bannerschaltung gebucht werden können. Auf Basis von Webseiten (Kategorien), Keywords, Themen und Interessen können somit Bild- und Textanzeigen auf einer Vielzahl von Seiten, Apps und Videos geschaltet werden. 

Merchant Center

Das Merchant Center bildet die Schnittstelle zwischen Ihrem Online Shop und den Produktanzeigen bei Google Shopping. Der Produktfeed Ihres Shops wird in das Merchant Center hochgeladen und kann nun von Google verarbeitet werden, um später Anzeigen über Google Ads schalten zu können. Das Merchant Center dient ferner hauptsächlich als Kontrollinstrument für Ihren Datenfeed, denn Fehler oder Warnungen werden hier angezeigt, beschrieben und Lösungsvorschläge übermittelt. Ein Fehler kann beispielsweise eine ungültige Produktspezifikation sein, wie eine falsche oder fehlende Global Trade Item Number, aber auch Richtlinienverstöße oder Codierungsfehler. Das Merchant Center bietet neuerdings auch Möglichkeiten, den Datenfeed direkt online zu optimieren und zu bearbeiten.

screenshot merchant center google shopping online shop

Unter 1% fehlerhafte Artikel; das geht in die richtige Richtung

Facebook Werbeanzeigenmanager / Power Editor

Ähnlich wie Google und Microsoft bietet auch Facebook sein eigenes Marketing Tool in Form einer Werbeplattform an. Will man Werbung bei Facebook oder Instagram schalten, sollten diese beiden Tools die erste Wahl sein. Zwar kann man einzelne Beiträge direkt von seiner Facebook Seite aus promoten, möchte man jedoch mit einer gewissen Professionalität im Online Marketing agieren, sollte man immer mit dem Werbeanzeigenmanager und dem Power Editor in Facebooks Businessplattform arbeiten. Somit erhält man nicht nur Zugriff auf eine Vielzahl von Statistiken und Einstellungsmöglichkeiten, Facebook bietet einem auch weitere Kampagnenziele, wie z.B. Produktwerbung oder Video-Views.

Screenshot: Facebook Ads Manager

Eine unserer Stellenausschreibungen im Facebook WerbeanzeigenManager

SEMrush

SEO Tools (siehe unten) gibt es viele, für Search Engine Advertising ist die Auswahl jedoch beschränkter. Gerade was die Analyse des Marktes und der Konkurrenz angeht, stoßen viele Tools schnell an ihre Grenzen. Bei der Vielzahl von Targeting-Optionen, die man bei Suchmaschinenwerbung nutzen kann (Geräte, Ort, Zeit, etc.) ist dies jedoch mehr als nachvollziehbar. Einen nützlichen Helfer wollen wir jedoch trotzdem herausstellen: SEMrush

SEMrush punktet vor allem durch umfangreiche Recherchefunktionen. So können nicht nur bezahlte und organische Keywords von Konkurrenten analysiert werden, sondern auch Bild-, Video- und Shoppinganzeigen. Eine besonders interessante Funktion ist der „Domain vs. Domain“-Vergleich: Dieser zeigt gleiche und unterschiedliche Keywords von zwei spezifischen Domains an. Diese lassen sich sogar nach den einzelnen Kanälen – organisch, bezahlt, oder PLA – filtern. Perfekt, um herauszufinden, welche Keywords die Konkurrenz benutzt und wo noch Potenziale liegen.

Screenshot: SEMrush

Ein SEA-Vergleich zweier SEO Tools - Verrückt!

Suchmaschinenmarketing: SEO Tools

Google Search Console

Mit der Google Search Console erhält man unter anderem darüber Aufschluss, wie viele organische Klicks und Impressionen die verschiedenen Unterseiten einer Domain bekommen haben. Diese lassen sich weiter eingrenzen, indem man die Ergebnisse zum Beispiel nach Ländern oder Geräten filtert. Mögliche voreingestellte Zeiträume sind die letzten 7, 28 oder 90 Tage, bis hin zu 16 Monaten. Die Analyse von selbst gewählten Zeiträumen sowie die historische Betrachtung der Zahlen sind mittlerweile ebenfalls möglich. Die Console zeigt außerdem, wie viele Seiten sich im Google Index befinden oder ob beim Crawling Fehler ausgegeben wurden. Da es sich um ein Google Tool handelt, sind die Daten quasi aus erster Hand. Auch für die Indexierung neuer Seiten einer Domain kann dieses Tool genutzt werden.

Screenshot: google Search Console

Wir brauchen Klicks Klicks - Türlich Türlich, Search Console

Xovi

Ein sehr umfangreiches Tool. Es stellt unter anderem mit dem Static Ovi die Sichtbarkeit einer Domain dar und ermöglicht den Vergleich mit Wettbewerbern. Ferner kann man einsehen, wie viele Page 1 Rankings für die Domain gelistet sind. Eine weitere wichtige Funktion ist das Keyword Monitoring, mit welchem man konkret die Entwicklung von selbst festgelegten Keywords analysieren kann. Darüber hinaus ist es möglich, eine Linkanalyse durchzuführen, um schadhafte externe Links ausfindig zu machen

Screenshot: Xovi

So ein Graph verspricht meist positives, auch bei Xovi

Metric Tools

Dieses Tool dokumentiert die Sichtbarkeit einer Website und welche Keyword Entwicklungen konkret für die Veränderungen verantwortlich sind. Ferner gibt es alle Keywords wieder, für welche die Domain unter den ersten 100 Positionen rankt. Allerdings sind hierbei nicht alle Keywords passend bzw. relevant, da Domains häufig aus verschiedenen Gründen für Keywords ranken, die nicht im direkten Zusammenhang mit Ihrem Thema stehen. Auf diese Weise können aber auch neue Keyword Ideen gewonnen werde.

Sistrix

Sistrix zeigt, ähnlich wie Metric Tools, die Sichtbarkeitsentwicklung einer Website. Der Sistrix Sichtbarkeitsindex ist in der SEO-Branche eine anerkannte Größe. Außerdem zeigt das Tool, wie viele Keywords unter den ersten 10 Positionen ranken, auf welcher Position alle top 100 Keywords durchschnittlich ranken und wie viele Seiten sich im Index befinden.

OnPage.org

Dieses umfangreiche Tool verfügt über mehrere Funktionen. Die OnPage.org Zoom Funktion ermöglicht beispielsweise einer Untersuchung der Domain auf defekte Elemente (Seiten, Bilder, Dateien), Duplikate, Nofollow Links, Weiterleitungen sowie Canonicals und zeigt, ob es inhaltliche, technische oder SEO relevante Aspekte gibt, welche Aufmerksamkeit brauchen. Mit OnPage.org Focus können die Websites von Wettbewerben analysiert werden. Die neue OnPage.org Impact Funktion ermöglicht eine Verknüpfung mit Google Analytics und der Search Console, sodass Langzeit Ranking Analysen mit echten Google Daten möglich sind. Ferner kann man mit OnPage.org überprüfen, ob der eigene Server zuverlässig und stets erreichbar ist.

Screenshot: OnPage.org

Bei OnPage.org gibt es immer was zu tun

LinkResearchTools

Dieses Tool analysiert alle Backlinks einer Domain und bewertet diese anhand verschiedener Kriterien. So lassen sich schadhafte Verlinkungen einfach ausfindig machen, welche als Datei exportiert und bei Google disavowed werden können. Dies kann sinnvoll sein, da schlechte Backlinks ein negatives Signal an Google senden können, wenn diese verstärkt auf Ihre Website verweisen. Auch, wenn man mit diesem Tool teilweise auf sonderbare Verlinkungen stößt, sollte die Disavow Funktion von Google mit Bedacht genutzt werden, da Backlinks an sich etwas Positives sind und zu einer Verbesserung des Rankings führen können. Google vermutet bei vielen starken Backlinks eine hohe Relevanz der Website.

Screaming Frog

Anders als die vorherigen Tools, wird dieses nicht über den Browser genutzt, sondern wird auf dem Computer installiert. Es crawlt die gesamte Domain und gibt detaillierte Auskünfte über SEO relevante Aspekte, wie Crawlingfehler, Duplikate, beschädigte Links, Page Titles, die H-Struktur und vieles mehr. 500 URLs lassen sich mit der kostenlosen Version crawlen, mit der kostenpflichtigen beliebig viele. Dieses Tool ist hilfreich, wenn es darum geht, sich einen Überblick über die Struktur einer Website zu verschaffen. 

Google Pagespeed Insights

Mit diesem praktischen und simplen Tool lässt sich der Page Speed einer Seite analysieren. Man muss lediglich die URL eingeben und erhält Informationen über die Reaktionszeit der Seite für die Desktop- und die mobile Version. Ferner werden Vorschläge bereitgestellt, welche dabei helfen, den Pagespeed zu verbessern. Hierbei wird zwischen erforderlichen und empfohlenen Behebungen unterschieden.  Da der Pagespeed ein wichtiger Rankingfaktor ist, empfiehlt es sich, die eigene Website mit diesem Tool zu analysieren und gegebenenfalls die Vorschläge umzusetzen, um die Reaktionszeit zu verbessern. Besonders die erforderlichen Behebungen sollten zeitnah angegangen werden, da diese Fehler den Pagespeed stark beeinträchtigen.

Screenshot: Google Pagespeed Insights

Wird noch immer häufig unterschätzt: Pagespeed als RankingFRaktor

Kanalübergreifende Tools im Online Marketing

Abschließend haben wir eine Liste an Programmen zusammengestellt, die nicht für spezifische Online Marketing Kanäle konzipiert wurden oder ihren Nutzen im Projekt- und Kommunikationsmanagement haben. Als solche unterstützen sie uns vor allem in unseren täglichen Prozessen oder bei Texten, Visuals sowie Online Marketing Analysen und sind für unseren Agenturalltag mittlerweile unentbehrlich.

Asana & Slack

Als Unternehmen müssen wir uns innerhalb eines Teams sowie teamübergreifend gut organisieren und strukturieren. Asana ist ein Task Management Tool für Teams. An einem typischen Arbeitstag ist dies die Webapp, die wir als erste öffnen und als letzte wieder schießen (Kopf an Kopf mit unserem E-Mail Programm). In Asana lassen sich verschiedene Teams und Projekte erstellen, in die man einzelne Tasks (Aufgaben) einordnen kann. Asana eignet sich hervorragend für übergreifendes Projektmanagement.

Darüber hinaus gibt es häufig Themen oder kurze Fragen, die schnell und dynamisch geklärt werden müssen. Hierfür benutzen wir das Chatprogramm Slack. Slack ist optimiert für schnelle Teamkommunikation zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen, Standorten und Ländern. Was Asana und Slack alles können und wie wir diese Programme im Alltag nutzen, haben wir ausführlich in unserem Blogartikel über unsere liebsten Kommunikationstools festgehalten.

Google Analytics

Google Analytics ist das am weitesten verbreitetste Website Analysetool und kann so für die Marketing Analyse genutzt werden. So können beispielsweise die Klicks, die Absprungrate und die durchschnittliche Sitzungsdauer aller Nutzer oder bestimmter Nutzergruppen untersucht werden. Ferner zeigt es den Verhaltensfluss der Nutzer und liefert differenzierte Umsatzzahlen (Bestseller, Zahl der Käufe, Gesamtumsatz, etc.). Hierbei sind sehr detaillierte Vergleichsmöglichkeiten gegeben, da man die relevanten Zeiträume selbst festlegen kann.

Keyword Generator

Im Internet gibt es eine große (vielleicht sogar unendliche) Anzahl an Keyword Generatoren. Wir haben jedoch nie den richtigen für unsere Zwecke gefunden. Deshalb haben wir vor Kurzem unseren eigenen Keyword Generator programmiert. Neben Google Ads spezifischen Funktionen wie Keywords Modifier, bietet der Generator die Möglichkeit, Keywords in Kleinbuchstaben umzuwandeln, Duplikate zu löschen und ungültige Zeichen zu filtern.

Google Sheets (oder Microsoft Excel)

Achtung, jetzt wird's spannend! Okay, ich gebe zu: Tabellenkalkulationsprogramme, Microsoft Excel (der Klassiker) oder Google Sheets sind nicht so hip wie Snapchat und auch nicht so spektakulär wie DeepMind, sollte sich aber trotzdem im Werkzeugkasten eines jeden Marketers befinden. Sei es zur Aggregation von Daten, Keywords und Backlinks, zur Auswertung der PPC Performance, zur schnellen Verarbeitung von Daten oder zur Erstellung von weiterreichenden Pivot Tabellen; Google Sheets ist dafür erste und beste Wahl. Wunderbar ist auch, dass Dateien in Google Drive problemlos mit Kollegen oder Kunden geteilt werden können und man sogar gleichzeitig an einer Tabelle arbeiten kann. Solche Möglichkeiten bietet Microsoft Office mittlerweile auch, über Google gestaltet sich das ganze aber noch ein bisschen komfortabler. 

Adobe Photoshop und Illustrator

Im besten Fall wird das Bearbeiten von Grafiken, Bannern und Fotos direkt von einem sachkundigen Designer erledigt. Um nicht jede noch so kleine Änderung in eine neue Feedbackschleife schicken zu müssen, kann es jedoch nicht schaden, Grundkenntnisse in den entsprechenden Grafik- und Designprogrammen zu haben. Stellvertretend habe ich hier mal Adobe Photoshop und Illustrator aufgelistet. Des Weiteren sind noch SketchPixlr und das kostenlose GIMP als Alternativen erwähnenswert. 

iA Writer, Google Docs Microsoft Word 

Zu den gängigsten Word Prozessoren, Google Docs und Microsoft Word (Hass-Liebe) gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ich möchte trotzdem die Gelegenheit nutzen und eine Alternative vorstellen: iA Writer. Hierbei handelt es sich um ein Programm, welches das eigentliche Schreiben in den Mittelpunkt stellt. Anstatt eine Vielzahl von Formatierungsmöglichkeiten anzubieten, die beim (Web-) Export schneller in sich zusammenfallen, als selbstgemachter Milchschaum, bietet iA Writer nur wenige, aber hervorragende Funktionen: Bibliothek und typografische Voransicht, Syntaxkontrolle, Synchronisation und Export

Screenshot: iA Writer

iA Writer bietet die möglichkeit bestimmte Wordtypen zu markieren

OnlineKorrektor.de

Während es für den englischen Markt eine Vielzahl an Tools zur Überprüfung von Texten gibt, ist das Angebot für den deutschen Markt eher Mangelware. OnlineKorrektor.de hat sich hier als die beste Wahl herauskristallisiert. Die Webapp greift auf die Schnittstellen von hunspell, diction und LanguageTool zu, um Rechtschreibung und Grammatik zu überprüfen und schlägt die in Microsoft Word integrierte Korrektur damit um Längen.

Screenshot: OnlineKorrektor.des

OnlineKorrektor.de bei der Arbeit

Google Trends

Nach was suchen die Leute überhaupt bei Google? Diese Frage beantwortet Google Trends. Das Tool gibt tiefe Einblicke in aktuelle Interessen und Suchverhalten der Google-User. Und das ist bei dem Marktanteil von Google schon mehr als nur eine Zielgruppengrößendefinition – es ist ein Spiegel unserer aktuellen Gesellschaftsinteressen! Aber auch als spezifisches Research-Tool eignet sich Google Trends hervorragend.

Das Tool kann auf zwei verschiedene Weisen genutzt werden:

  • Die neusten Such-Trends checken, Newsinteressen ausklügeln, bevor sie viral werden und sich inspirieren lassen
  • Ausgewählte Keywords und deren Suchvolumen im zeitlichen Verlauf und direkten Vergleich überprüfen

Die zweite Methode ist hierbei eine grandiose Möglichkeit, die Saisonalität von Queries zeitlich einzuordnen – insbesondere im Vergleich: Wie hier zu sehen ist, zeigt Google Trends nicht nur, dass „tour de france“ mehr gesucht wird als „last christmas“, sondern auch genau wann!

Screenshot: Google Trends

Trotz Doping: Die Tour de France schlägt Last Christmas

Keyword Planer

Das wichtigste Tool für eine Keyword Recherche: Der Google Ads (ehemals Google Adwords) Keyword-Planer. Mit diesem praktischen Werkzeug lassen sich neue Keywords generieren und Suchvolumen abfragen. Hierfür bietet Google Ads drei Hauptfunktionen:

  1. Man kann mithilfe einer bestimmten Wortgruppe (Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung), einer Website oder einer Produktkategorie (hier kann man aus einem umfangreichen Katalog wählen) neue Keywords erstellen. Die einzelnen Auswahlmöglichkeiten lassen sich hierbei auch kombinieren, um ein genaueres Ergebnis zu bekommen. Zusätzlich lassen sich beispielsweise das Land, die Sprache oder auszuschließende Keywords einstellen. Sobald alles nach den eigenen Wünschen eingestellt ist, kann man durch das Tool die Keywords anzeigen lassen, die für die entsprechenden Einstellungen das höchste Suchvolumen haben.
  2. Wenn man bereits eine Liste mit Keywords hat, kann man diese einfach in das Tool eintragen und sich das jeweilige Suchvolumen anzeigen lassen.
  3. Wenn man mehrere Keyword Listen hat, kann man diese mit der dritten Funktion kombinieren lassen. Das Tool zeigt dann sämtliche Keyword Kombinationen und das jeweilige Suchvolumen an. Alternativ kann man auch den TrafficDesign Keyword Generator nutzen und die Keywords aus dieser Liste entsprechend Punkt 2 auf das Suchvolumen untersuchen. Der Vorteil ist hier, dass man mehr als zwei Listen kombinieren kann.
Screenshot: Keyword Planner

Ganz schön großes Volumen dieses Online Marketing

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Rene Beineke
Ich hätte gerne einen Hund, eine Katze, eine Ziege, eine Landschildkröte und ein Flughörnchen, will aber gleichzeitig auch in der Stadt wohnen. Bis dieses Dilemma geklärt ist, konzentriere ich mich auf ausgeklügelte Online Marketing Strategien & die besten Potenziale für unsere Kunden.

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Kommentare

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Susi.K. - 21. April 2017 - 9:28

Wir setzen bei uns im Betrieb auf eine kombinierte Lösung aus zahlreichen Tools. Mit dem Reporting Center der OSG https://www.online-solutions-group.de/online-marketing-technologien.html haben wir eine übersichtliche Lösung, die die wichtigsten Daten aus Sistrix, Xovi, Google Search Console, Adwords und vielen weiteren Tools zusammen fasst. Dort werden in einem übersichtlichen Dashboard die aktuellsten Keywordrankings, Sichtbarkeitswerte, Suchanfragen, Backlinks, Status Codes und vieles mehr dargestellt. So ist es nicht immer notwendig mehrere Stunden pro Woche damit zu verbringen, die einzelnen Tools und die Entwicklungen zu prüfen, sondern es geht innerhalb weniger Minuten. Und wenn wir doch mal größere Recherchen planen dann nutzen wir dazu die einzelnen Tools. Also wer etwas Zeit sparen möchte, dem kann ich nur so ein kombiniertes Tool empfehlen.

Bild des Benutzers David
David - 1. November 2017 - 11:25

Zu nennen wären noch Ahrefs nicht für die Backlinkanalyse, auch der Rank Tracker ist ein praktisches Tool. Einsteiger im Onpage-Bereich greifen auf Sistrix Smart zurück um eine umfassende aber leicht verständliche Analyse ihrer Seite zu erhalten. So lassen sich auch schnell Weiterleitungsfehler fehlen, was bei uns zum Absturz von https://www.geldanlage.de führte und schnellstens behoben worden ist.

Ciao mit V

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