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Agentur-Wachstum – was sagt der Chef?

Von
Jasmin Jansen
12.01.2023

trafficdesign ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Wie es dazu kam, welche Faktoren dabei eine große Rolle spielen und wie es in den nächsten Jahren weitergehen soll, kann wohl niemand so gut beantworten, wie der Gründer und Geschäftsführer selber — Simon Marqua. In dem Unternehmer-Podcast von Alexander Waltz spricht er ausführlich über diese Themen. Wir erzählen dir hier, wie unsere Agentur ihre Mitarbeiterzahl innerhalb von drei Jahren verdreifachen konnte.

Simon Podcast


Der Weg zum Agenturchef

Angefangen hat alles mit Simon selbst: Schon als Teenager interessiert er sich für technische Themen, früh programmiert er erste Seiten. Er ist viel im E-Sport unterwegs und kann sich dort ausleben. Da seine Skills nicht reichen, um mit den besten der Welt mitzuhalten, geht er dazu über, organisatorische Aufgaben zu übernehmen.

Was als Hobby beginnt, entwickelt sich über die Zeit zu einem Job. Marketingfirmen kommen auf ihn zu, um seine Hilfe in Anspruch zu nehmen und über die Jahre baut sich Simon als Freiberufler sein eigenes Netzwerk auf.

Die Aufträge mehren sich – bald schafft Simon seine Arbeit nicht mehr allein.

 

„Ich war ein Tausendfüßler.“ – Simon Marqua

So holt er sich Hilfe von Praktikant:innen – zum allerersten Mal gibt es ein richtiges Team. Ein Büro, die ersten eigenen Kunden und die ersten Festangestellten folgen und bevor er sich versieht, wird aus der One-Man-Show eine Agentur. Die Fachgebiete zunächst: SEO und Google Ads.

Was tun, wenn man mehr als organisches Wachstum möchte?

Den ersten Festangestellten stellt Simon 2014 ein, doch Wachstum ist kein aktives Ziel. Vielmehr will Simon sich mit einem tollen Team an der Seite einen Namen machen. Bis 2017 arbeiten weniger als 10 Leute bei trafficdesign. Dann entscheidet Simon, dass er trafficdesign breiter aufstellen und die Leistungen erweitern möchte. Also: Vollgas in Sachen Wachstum! Drei Faktoren spielen dabei eine Rolle:

  • Die Strategie
  • Die Mitarbeiter
  • Die Kundengewinnung

Zuerst kommt die Strategie

 Simons Ziele:

  • Mitarbeiter einstellen
  • Neue Kunden gewinnen
  • Umsatzmaximierung

Er akquiriert mehr Kund:innen und setzt auf Content, insbesondere auf SEO. Damit legt er die Grundsteine dafür, dass trafficdesign bei Google langfristig das erste organische Ergebnis beim Keyword „Online Marketing Köln“ ist.

SEO steht für Search Engine Optimization. Ziel ist es, nicht mit bezahlten Ads, sondern auf organische Weise in den Suchergebnissen möglichst weit oben aufzutauchen. Es handelt sich also um eine nachhaltige Methode, organischen Traffic zu erzeugen, Kund:innen anzulocken und die Bekanntheit zu steigern.

Googleresults

Simon setzt den Fokus mehr auf Upselling und Cross-Selling und eine spezialisiertere Kundenauswahl. Das Wichtigste jedoch: Simon nutzt die KPIs, um einen Plan aufzustellen: 

  • Wie sehen die Umsatzzahlen dieses Jahr aus?
  • Wie viel Wachstum möchte ich im nächsten Jahr erreichen?
  • Was brauche ich, um dieses Ziel zu erreichen?

Mitarbeiterzuwachs – doch wie?

Von 15 Mitarbeiter:innen auf über 40 in unter drei Jahren.

Wer Simon kennt, weiß, dass trafficdesigns Werte bei ihm ganz weit oben stehen. Sie sind keine Floskeln oder schöne Worte, sondern werden tatsächlich genauso gelebt. Kein Wunder also, dass seine Strategie der Mitarbeiterwahl ebenso auf diesen beruht.

„Findung über Bindung“ – Simon Marqua

Wenn Arbeitgeber:innen gute Mitarbeiter:innen haben, sprechen die Kund:innen darauf an. Nur einer der Gründe, warum Simon eins ganz wichtig ist – Employer Branding. Von Anfang an setzt er darauf, für seine Mitarbeiter:innen ein gutes Arbeitsumfeld aufzubauen, das von Werten getragen wird und in dem sein Team sich wertgeschätzt fühlt. Heute bietet trafficdesign seinen Mitarbeiter:innen unter anderem 

Die Mitarbeitersuche läuft inzwischen großteils über Social Media. Insbesondere beim derzeitigen Fachkräftemangel erreichen wir hier nicht nur die Leute, die schon gekündigt haben und den nächsten Job suchen.

Hier erreichen wir auch diejenigen, die vielleicht eine Veränderung wollen, aber noch nicht wissen, was der nächste Schritt ist. Diejenigen, die innerlich schon gekündigt haben und sich durch unser Team abgeholt fühlen, um dieses innere Gefühl in Taten umzuwandeln. 

Ein weiterer Schritt, um passende Mitarbeiter:innen zu finden: das Ausbilden von eigenen Fachkräften mithilfe des Traineeprogramms. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, lies unseren Artikel über Traineeships bei trafficdesign.

Spezialisierung statt Bauchladen

Der letzte wichtige Punkt: die Kundenwahl. Denn um den Umsatz mit den neuen vorhandenen Mitarbeitern:innen zu maximieren, benötigen wir mehr Aufträge. In einem ersten Schritt legt Simon fest, welche Dienstleistungen trafficdesign anbieten kann und möchte. Die Zeiten des Tausendfüßlers sind schon lange vorbei und heute konzentrieren wir uns ganz klar auf die Themen, in denen wir die besten Leistungen erbringen können. Dies spiegelt sich auch in den veränderten Strukturen wider:

  • Simon selber konzentriert sich auf die unternehmerischen Themen und delegiert die restlichen Aufgaben
  • Die Teams bestehen aus Spezialist:innen, sodass jeder zu 100 % das macht, was der eigenen Expertise entspricht und wir die höchste Qualität anbieten können

Ein besonders großer Wachstumsfaktor ist dabei das Optimieren bereits angebotener Dienstleistungen und die Erweiterungen in andere Expertengebiete.

Auch bei der Wahl der Kund:innen spezialisiert trafficdesign sich. Die Kund:innen müssen in ihren Anforderungen, Vorstellungen und Erwartungen genauso zu uns passen, wie wir zu ihnen. Wir arbeiten daher viel mit Bestandskunden:innen, die uns in vielen Fällen weiterempfehlen.

„Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“

„Wenn sich gute Leute anbieten, haben sie es auch verdient, eingestellt zu werden“ – Simon Marqua

Ein spezifisches Wachstumsziel gibt es für Simon nicht, auch wenn Umsatzwachstum natürlich weiter wichtig ist. Außerdem möchte er die Managementebene weiter etablieren und effizienter machen, damit er selbst weitere Freiräume gewinnen kann. Denn eine One-Man-Show ist er schon lange nicht mehr und die damit einhergehenden Freiräume genießt er gerne.

Wer das ganze Interview hören möchte: Die ganze Folge findet ihr auf den typischen Podcast-Plattformen.

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Und wenn du live miterleben möchtest, wie es bei uns weitergeht, schau doch mal auf unserer Jobseite vorbei – und vielleicht bist auch du bald ein Teil unseres stetig wachsenden Teams.

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