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Den perfekten Teaser texten: Das musst du beachten

Von
Wilhelm Felk
28.10.2021
Lesedauer: 9 min
Den perfekten Teaser texten: Das musst du beachten

Lärm, Gedränge, Aufruhr – im Netz geht es zu wie auf einem Basar. Die gehandelten Waren: Texte. Die Währung: die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen. Damit Ihr mühevoll geschriebener Text nicht im Tumult des Internets untergeht, ist ein kurzer und griffiger Teaser überlebenswichtig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Leser in Ihren Text förmlich hineinziehen und was das alles mit SEO zu tun hat.

TrafficDesign KnowHow Teaser texten

Was bedeutet „Teaser“?

  • Wortherkunft: to tease somebody (engl.) = jemanden reizen
  • kurzer Text, der auf einen längeren Text hinweist
  • anregend und einfach geschrieben

Was ist ein Teaser?

Der Teaser ist ein kurzer Text, der zum Weiterlesen animiert, indem er Neugier weckt. Ein Teaser ist das, was wir im journalistischen Kontext als „Anreißer“ oder „Anriss“ kennen.

Die Umgebung, in welcher der Teaser veröffentlicht wird, ist entscheidend: Erscheinen können Teaser

  • in sozialen Netzwerken (Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn) und
  • Übersichtsseiten, die z. B. auf einzelne Blogartikel verweisen.

Facebook TrafficDesign Teaser

ein Beispiel für Teaser auf unserem Facebook-Profil

knowhow Artikel Teaser

Und hier sehen Sie, wie wir unsere Artikel im Know-How-Bereich anteasern.
 

Blog-Teaser

Der Blog-Teaser soll dazu anregen, einen bestimmten Blog-Artikel anzuklicken und ihn zu lesen.

Welche Arten von Landingpage- oder Blog-Teaser gibt es?

  • Informativ: Vordergründig soll der Teaser das Interesse wecken, indem er die wichtigsten Informationen des Artikels widerspiegelt.
  • Anregend: Der Teaser soll das Interesse wecken, indem er „rhetorisch reizvoll” geschrieben ist.

So lassen sich alle Teaser entlang eines Spektrums mit zwei Polen einordnen: von informativ bis anregend.

Was sind „informative“ Blog-Teaser?

Ein informativer Blog-Teaser lockt Leser:innen hauptsächlich über den Inhalt des verwiesenen Artikels. Bündeln Sie dafür den Inhalt möglichst knapp, informativ und „objektiv“. Eine hilfreiche Richtschnur ist der W-Fragen-Satz:

  1. Wer?
  2. Was?
  3. Wo?
  4. Wann?
  5. Warum?
  6. Wozu?
  7. Wie?

Nicht immer ist genügend Platz vorhanden, alle W-Fragen in einem Teaser zu beantworten. Dann konzentrieren Sie sich auf die (für den Artikel) wichtigen Fragen. Die beiden wichtigsten Fragen, die immer beantwortet werden sollten, sind „Wer?“ und „Was?“.

Was sind „anregende“ Blog-Teaser?

Ein anregender Teaser greift zu stilistischen Mitteln, um die Leser:innen zu locken. Dabei wird das reine Informieren zurückgestellt. Konkret heißt es: W-Fragen zu beantworten ist zweitrangig. Vorrangig ist die ansprechende Aufmachung des Teasers.

Beispiele: Welche Stilmittel eignen sich für Landingpage- oder Blog-Teaser?

 

Stilmittel

Beschreibung

Nutzen

Beispiel

Call to Action

ein Aufruf zu einem Klick auf einen Link, um z. B. eine Seite zu besuchen oder ein Produkt zu kaufen

Leser:innen sollen an die Hand genommen werden und zu einer Handlung „geführt“ werden 

„In der Social-Media-Branche herrscht seit Kurzem Tumult. Der Unruhestifter: TikTok. Lesen Sie, warum das soziale Netz aus China den Platzhirsch Facebook in Aufruhr versetzt.“

Cliffhanger

eine unvollständig erzählte Information, die im Artikel zu Ende erzählt wird

weckt Neugier

„Online-Marketing-Tools gehören in jeden SEO-Werkzeugkasten. Welche in deinem auf keinen Fall fehlen dürfen, verraten wir dir in diesem Artikel.“

Zitat

 

schafft Autorität; wirkt persönlicher

„A business that makes nothing but money is a poor business. – Bereits Henry Ford wusste, dass ein Unternehmen einen Zweck abseits der Geldmacherei benötigt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Unternehmenszweck ins rechte Licht rücken. “

Dreiergespann

Aufzählung dreier Elemente (z. B. Beispiele)

Schlagworte geben einen Überblick

„Google, Amazon, Facebook – die Online-Marketing-Branche wird dominiert von diesen drei Tech-Giganten. Doch sind sie auch die Zukunft?“

Versprechen/ Ankündigung

 

weist auf die Nützlichkeit des Artikels hin

„Performance-Kennzahlen zu messen, kann zeitraubend sein. Wir zeigen Ihnen Tools zur schnellen Messung.“

Frage

 

spricht Interessenten direkt an („Ja, das habe ich mich auch gefragt.“)

„Sie wissen bei der Vielzahl an Marketing-Agenturen gar nicht, worauf Sie achten sollen? Wir zeigen Ihnen, wie Sie die passende Agentur für Ihre Marketing-Ziele finden.“

Fakt

 

verblüffend; weckt Neugier

„Als Google 2013 für 5 Minuten down war, sank der weltweite Datenverkehr um 40 Prozent. Dies ist nur eins von vielen Beispielen für Googles Macht im Netz.“

Doppelpunkt

Doppelpunkt mitten in einem Satz, der strukturiert und eine Information ankündigt

baut Tempo auf; stellte eine Information als besonders wichtig dar

„Bei uns hat sich in den letzten Jahren viel getan: Ohne das passende Kommunikations-Tool geht nichts mehr. Wir zeigen Ihnen, welches Tool unseren Alltag erfolgreich strukturiert.“

 

Beispiele: Wie schreibe ich Blog-Teaser?

Neben stilistischen Mitteln sind Schreibregeln und -empfehlungen, die den Lesefluss erleichtern, entscheidend. Klare und kurze Teaser werden schneller gelesen.

Regel

+

Erklärung

Aktiv vor Passiv

„Facebook wurde 2004 von Mark Zuckerberg gegründet.“

„Mark Zuckerberg gründete Facebook 2004.“

Texte sind verständlicher, wenn klar ist, wer etwas macht.

Verben statt Substantivierung

„Trotz der Implementierung neuester Updates lief die Handhabung der Software durch die Abteilungsmitarbeiter schwerfällig.“

„Die Abteilungsmitarbeiter aktualisierten die Software. Dennoch hatten sie Schwierigkeiten, die Software zu bedienen.“

Substantivierungen verpacken viele Informationen in einen Satz. Dies erschwert es, den Text schnell zu verstehen.

Präsens vor Perfekt

„Habt ihr euch schon gefragt, was ‚SEO‘ bedeutet?“

„Fragt ihr euch manchmal, was ‚SEO‘ bedeutet?“

Das Präsens benötigt weniger Wörter und ist direkter.

Floskeln vermeiden ( aufgeblähte Begriffszusammensetzungen oder abgegriffene Wortspiele) 

  • überwiegende Mehrheit
  • kalte Temperatur
  • auseinanderdividieren
  • historischer Tag
  • Lufthansa-Aktie im Sturzflug
  • Wer kennt das nicht?
  • usw.
  • Mehrheit
  • Kälte
  • dividieren
  • besonderer Tag
  • besonderer Moment
  • Lufthansa-Aktie fällt
  • Wer kennt das nicht?

Floskeln blähen den Text auf. Denn sie benötigen mehr Wörter, um weniger auszudrücken.

Füllwörter vermeiden ( kurze Wörter, die in der Alltagssprache benutzt werden, aber in einem Text nichts zu suchen haben)

eigentlich, mal, halt, völlig, ziemlich, irgendwie, wirklich, immerhin, überhaupt, ganz, quasi, nun usw.

eigentlich, mal, halt, völlig, ziemlich, irgendwie, wirklich, immerhin, überhaupt, ganz, quasi, nun usw. 

Füllwörter verdünnen den Text. Sie sind Wörter ohne Mehrwert.

Überflüssige Präpositionen vermeiden

  • abändern
  • ausdrucken
  • zusenden
  • verschließen
  • abspeichern
  • vermindern
  • usw.
  • ändern
  • drucken
  • senden
  • schließen
  • speichern
  • mindern

Überflüssige Wörter beinhalten überflüssige Buchstaben, die den Text in die Länge ziehen

Wortpaare komprimieren

  • Entscheidung treffen
  • Erwartung hegen
  • müde machen
  • Verantwortung tragen
  • Interesse haben
  • usw.
  • entscheiden
  • erwarten
  • ermüden
  • verantworten
  • interessieren

viele Wortpaare lassen sich mit nur einem Wort ausdrücken

Verneinungen vermeiden (vor allem doppelte)

  • nicht gut
  • nicht wenig
  • nicht unabdingbar
  • nicht notwendig
  • usw.
  • schlecht
  • viel
  • entbehrlich
  • unnötig

Verneinungen erfordern mehr Denkarbeit, da Verneinungen die Bedeutung eines Wortes umkehren. Das stört den Lesefluss.

 

 

 

 

Empfehlung

+

Erklärung

Doppelpunkt

„Wir präsentieren unsere neue Sommer-Kollektion.“

„Neu: unsere Sommer-Kollektion.“

Doppelpunkte verdichten Sätze, indem sie Wörter einsparen. Zudem bauen sie das Lesetempo auf.

Gedankenstrich

„Trendiges Design, moderne Materialien und maximale Sicherheit sind die Eigenschaft den Bioethanolkamins „Elipse Base Mini“. Stellen Sie ihn bequem in Wohnzimmer, Küche oder Bad auf.“

„Trendiges Design, moderne Materialien und maximale Sicherheit – stellen Sie den Bioethanolkamin „Elipse Base Mini“ bequem in Wohnzimmer, Küche oder Bad auf.“

Gedankenstriche verdichten Sätze, indem sie Wörter einsparen. Zudem bauen sie das Lesetempo auf.

 

In der Kürze liegt die Würze

Webseiten sind keine Schulbücher. Menschen überfliegen Texte im Netz meist. Die wenigsten lesen im Netz so konzentriert wie damals auf der Schulbank. Darum sollten Sie den Längenrichtwert für Teaser-Texte bestmöglich umsetzen:

  • 9 bis 15 Wörter pro (Teaser-)Satz
  • 2 bis 4 Sätze pro Teaser
„How Users Read on the Web? They don’t!“ – Jakob Nielsen

Mit aller Wahrscheinlichkeit wird der mühsam und liebevoll erstellte Text von niemandem so genau gelesen wird wie von Ihnen. Das kann ernüchternd sein. Doch bedenken Sie immer: Der Wettkampf um die Aufmerksamkeit der Leser:innen im Netz ist hart. Texte und vor allem Teaser müssen schnell und einfach konsumierbar sein – sonst droht Ihr Text in der Contentflut unterzugehen.

Deal with it

Social-Media-Teaser

Ein Social-Media-Teaser verweist auf einen Beitrag, indem er mit einem anregenden Text die Neugier der Leser:innen weckt.

In der Abgrenzung zum Blog-Teaser ist der Social-Media-Teaser emotionaler und informeller. Die Leser:innen lassen sich direkt ansprechen. So lässt sich eine Beziehung zur Leserschaft aufbauen, die auch im Kommentarbereich weitergepflegt werden kann.

So schreiben Sie den perfekten Social-Media-Teaser

Emojis: Text-Dekoration im Smartphone-Zeitalter

Egal in welchem sozialen Netzwerk: Emojis lockern auf. Wie farbenfrohe Blumen erfrischen sie das Leseerlebnis in der Bleiwüste, die jede:r auf dem Smartphone oder Computer täglich durchstreift.  Darum: Trauen Sie sich, (mehr) Emojis in Ihren Social-Media-Beiträgen zu verwenden. 

Tipp 1: Sparsam portionieren

  • nicht mehr als zwei Emojis hintereinander
  • nicht unbedingt am Ende jedes Satzes → am Ende jedes Abschnitts

Emoji Instagram falsch

Nicht so...

Emoji Instagram richtig

..., sondern so!

Tipp 2: Am Ende oder am Anfang eines Satzes verwenden

Über Emojis, die Wörter im Text ersetzen, stolpert man eher. Denn die Bedeutung ist nicht immer eindeutig.

Dezent am Ende des Satzes stören sie meines Erachtens nicht, sondern lockern den Lesefluss in der Satzpause auf.

Emoji Instagram falsch

Nicht so...

Emoji Instagram richtig

..., sondern so!

Tipp 3: Auf Seriosität achten 

Emojis können pietätlos oder unangebracht in einem bestimmten Kontext wirken. Verzichten Sie deshalb sicherheitshalber auf Emojis.

Emoji Instagram falsch

Nicht so...

Emoji Instagram richtig

..., sondern so!

 

Anrede: Sprechen Sie Ihre Leser:innen an

Tipp
+

„Wir” und „Ich” verwenden

„Marketing-Agenturen existieren in großer Zahl. Doch woran erkennen Sie die passende Agentur für Ihre Ziele?

Dieser Artikel erklärt Ihnen, worauf Sie achten müssen.“

„Marketing-Agenturen existieren in großer Zahl. Doch woran erkennen Sie die passende Agentur für Ihre Ziele?

Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen.“

Duzen/siezen

„Viele Nutzer:innen fragen sich, welche Alternativen es zu den großen Mail-Anbietern gibt. Wir stellen …“

„Ihr fragt euch, welche Alternativen es zu großen Mail-Anbietern gibt? Wir stellen …“

 

 

Aufbau: Bauplan für Social-Media-Teaser

Schritt
Erklärung
Beispiel

1. Lockerer Einstieg

Beginnen Sie mit einer Anekdote, Frage an die Leser:innen, einer metaphorischen Umschreibung oder einem Kommentar zu einer alltäglichen Sache. Wichtig ist, die Leser:innen informell zu erreichen.

„Du sprudelst vor stetigem Wissensdurst und willst immer up-to-date sein? Gepaart mit den passenden Skills steht deiner SEO-Karriere nichts mehr im Weg.“

2. Verweis

Gehen Sie auf den eigentlichen Artikel, auf den Sie verweisen, ein. Ab hier können Sie sich an den Kriterien für einen Blog-Teaser orientieren. Wichtig ist, dass Sie vermitteln, worum es im verwiesenen Artikel geht

„In unserem KnowHow Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie aus dir ein SEO-Spezialist wird und du deine SERP-Gegner Schachmatt setzt.“

 

Unterschiede zwischen den sozialen Netzwerken

Teaser sollten an die Tonalität und den Kommunikationsstil des jeweiligen sozialen Netzwerkes angepasst werden. Mit „Tonalität“ sind die unterschiedlichen Sprach- und Stilkonventionen gemeint.

Zeichenlänge: So lang sollten Ihre Beiträge sein

Plattform
empfohlene Zeichenlänge
erlaubte Zeichenlänge

Facebook

40 bis 50

63.206

Instagram

120 bis 140 (im Feed werden drei Zeilen ungekürzt angezeigt) 

2.200

Twitter

120 bis 130

280

LinkedIn

600

3.000

Xing

600

unbeschränkt

 

Der Ton macht die Musik: ein kurzer Überblick über die Kommunikationsunterschiede der sozialen Netze

Um besser einschätzen zu können, ob der Kommunikationsstil in Ihrem Teaser den passenden Ton trifft, ist ein grobes Verständnis der Unterschiede zwischen den Plattformen nötig.

Plattform
Steckbrief
Kommunikationston

Facebook

  • gemischte Zielgruppe
  • sowohl text- als auch bildlastig
  • mittellange Texte
  • Mischung aus allen bekannten sozialen Netzwerken: kann politisch, emotional und seriös sein
  • persönlicher

Instagram

  • junge Zielgruppe
  • bildlastig
  • kurze Texte
  • emotional
  • verspielt → viele Emojis

Twitter

  • ältere Zielgruppe
  • textlastig
  • kurze Texte
  • politisch → Nachrichten-orientiert
  • viel Ironie/Sarkasmus
  • weniger unternehmerisch → ungeeignet für Produktpräsentationen

LinkedIn

  • ältere Zielgruppe
  • textlastig
  • lange Texte
  • berufsorientiert
  • seriöser

 

Teaser-Text-Beispiele

1. Beispiel: Teaser auf Facebook – Porsche

Porsche Teaser

Quelle

Übersetzung: Seit dem ersten Mal, als sie als kleines Mädchen in einem Gokart saß, träumte Simona De Silvestro von Rennwagen. Sie stellte sich jeder Herausforderung – und bezwang jede Herausforderung. Simona, nun offizielle Ersatzfahrerin für das TAG-Heuer-Porsche-Formula-E-Team, hat es dahin geschafft, wovon sie immer geträumt hat: auf die Rennbahn. Was ist deine Formula-E?

  • emotional und plakativ
  • erzählt eine bildhafte Geschichte („in a go-kart as a little girl“)
  • an Leser:innen gestellte Frage, die zum Kommentieren animiert

2. Beispiel: Teaser auf Twitter – Alnatura

Alnatura Teaser

Quelle

  • Dreiergespann („adlig, bürgerlich oder klassenlos“) als Einstieg
  • Replik auf einen welt.de-Artikel, in dem das Wort „Alnatura-Adel“ im Titel vorkommt → selbstironisch und aktuell
  • wichtige Informationen zusammengefasst

3. Beispiel: Teaser auf einem Nachrichtenportal – Spektrum der Wissenschaft

Teaser Nachrichtenportal

Quelle

  • eine fesselnde Aussage im ersten Satz
  • Spannungsanstieg
  • eine Cliffhanger-Frage, die den vorausgehenden Satz an Spannung übertrifft

Die wichtigste Regel von allen: Nicht in die Irre führen lassen

Nicht immer werden Sie die zündende Idee haben, wie Sie einen Teaser formulieren können. Es gibt Tage, da sprudelt manch eine:r vor Ideen. An anderen scheint die eigene Kreativität gerade Urlaub zu machen.

Wichtig ist, dass Sie einen Teaser nicht auf Biegen und Brechen anregend schreiben, falls Sie eine kreative Durststrecke haben. Versuchen Sie sich an unseren Ratschlägen zu orientieren. Falls Sie eine reale Schreibblockade haben, einfach mal eine Runde spazieren gehen, ein Heißgetränk genießen oder anderweitig den Kopf freibekommen. Kreativität entsteht eben nicht auf Knopfdruck.

Ein clickbaitiger Teaser, der nicht nur die Erwartungen unerfüllt lässt, sondern auch noch fehlinformiert, kann langfristig rufschädigend sein. Denn das Wichtigste ist: Sie möchten als Unternehmen oder Person als vertrauenswürdig eingestuft werden.

Insofern: Bemühen Sie sich, Ihren Leser:innen einen schmackhaften, aber seriösen Teaser zu servieren. Denn, diejenigen, die letztlich Appetit auf Ihren Content haben, werden ihn auch konsumieren.

Zusammenfassung: Die wichtigsten Tipps für einen guten Teaser

  • An Plattform anpassen
  • Kurze (max. 15 Wörter), im Aktiv geschriebene Sätze
  • Max. 2-4 Sätze
  • Verben statt Substantive
  • Aktiv statt Passiv
  • Floskeln und Füllwörter vermeiden
  • mit Stilmitteln anregen
  • Emojis mit Bedacht wählen
  • Mindestens die wichtigsten Fragen beantworten: Wer? Was?
  • Clickbait vermeiden

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Wilhelm Felk
Emsiger Schreiberlehrling in der Content-Stube. Träumt in suchmaschinenoptimierten Texten. Findet, dass Recht auf höhenverstellbaren Tisch ein Grundrecht sein sollte. Klickt nur auf organisch-zertifizierte Bio-Snippets. Obacht, disruptiv: Mate ist kalter Kaffee… äh Tee. Literarischly.
Hinweis: Dieser KnowHow-Artikel wurde von Wilhelm innerhalb eines Praktikums verfasst und von uns vor der Veröffentlichung auf Richtigkeit überprüft.

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