hreflang: Die 5 häufigsten Fehler & wie Sie diese vermeiden

Betreibt man eine Webseite mit mehreren Sprachen kommt man um das Thema hreflang-Attribution und international SEO nicht herum. Wie sorgt man zum Beispiel dafür, dass eine länderübergreifende Seite, die eine Version für den österreichischen Markt hat, auch in Österreich rankt und nicht in Deutschland? Viele Webseitenbetreiber wollen sich mit diesem - durchaus komplexen - Thema nicht auseinandersetzen. Dabei ist hreflang die Attribution in der Suchmaschinenoptimierung, wenn es darum geht mit den richtigen URLs für die richtige Zielgruppe in den SERPs zu ranken und Duplicate Content zu vermeiden.

Autor: Marcel Kuliberda

· Veröffentlicht: · Zuletzt aktualisiert: ·

SEO

· 12 Min. Lesezeit

Was ist hreflang?

Das hreflang-Attribut ist ein Meta-Element für HTML-Dokumente. Dieses Link-Attribut wird dazu verwendet, Suchmaschinen wie Google die geografische Ausrichtung einer Webseite mitzuteilen. Das Ziel dieser Attribution ist es dem jeweiligen Nutzer in den Suchergebnissen die korrekte Sprachversion oder Länderversion auszuliefern.

Komplexität einfach erklärt

Die hreflang-Attribution kann in der praktischen Umsetzung sehr komplex und dementsprechend fehleranfällig sein. Damit man einen möglichst vollständigen Überblick über die Anwendungsfälle bekommt und hreflang auf Webseiten korrekt implementiert, sollte man die Grundlagen dieser Link-Attribution verstehen. So weiß man auch in besonderen Fällen, wie und ob eine hreflang-Implementierung nötig ist.

Für wen ist hreflang?

Besitzt man eine mehrsprachige Webseite, die somit für verschiedene Märkte in unterschiedlichen Ländern gedacht ist, so kann es passieren, dass die deutschen URLs für deutsche Suchbegriffe bei Google in den schweizer Suchergebnissen angezeigt werden. Doch dabei existiert eine Version der Webseite extra für die schweizer Nutzer. Das heißt die Webseite existiert unter https://www.exaple.com/de/ und unter https://www.example.com/ch/. Das Problem ist, dass beide Seiten im Grunde identisch sind, da die Texte auf den Seiten beide auf Deutsch verfasst sind. Ein Verzeichnis richtet sich jedoch an deutschsprachige Nutzer und ein Verzeichnis richtet sich an deutschsprachige Nutzer aus der Schweiz. Hier entsteht Duplicate Content, da die Seiten denselben Inhalt bieten.

Doch gerade in der Praxis sind diese Seiten eben nicht zu hundert Prozent identisch. Nehmen wir als Beispiel einen Online Shop. Der Betreiber eines Online Shops möchte, dass die Nutzer aus der Schweiz mit deutschen Suchbegriffen auf schweizerischen Shopseiten einsteigen, da die Preise dort in Schweizer Franken angegeben sind und nicht in Euro. Für die Nutzer in der Schweiz wäre es eine schlechte Customer Experience wenn sie nach einem Produkt suchen und auf einer Artikelseite einsteigen, auf der die Preise in Euro angegeben sind. Die Nutzer müssten nun selbst suchen, ob der Shop auch eine schweizerische Version hat und in die Schweiz liefert. Die meisten würden hier einfach die Seite verlassen und sich andere Shops ansehen, bevor sie zu viel Zeit auf der Seite investieren, um sich dahingehend zu informieren.

Hier kann das hreflang-Attribut und international SEO Abhilfe schaffen!

Die DNA des hreflang-Attributs

Die Syntax eines hreflang-Elements im <head>-Bereich eines HTML-Dokumentes sieht wie folgt aus:

<link rel=“alternate“ href=“[URL]“ hreflang=“xx-XX“ />
 Attribut
 Erläuterung
 rel=“alternate“

 dieses Attribut weist auf eine alternative Version hin

 href=“[URL]“
 dieses Attribut enthält die absolute URL der     weiteren Länderversion
 hreflang=“xx-   XX“
 dieses Attribut bestimmt die Sprache (xx) und     optional die Region (XX) der weiteren     Länderversion

AUFBAU HREFLANG-ATTRIBUT

Achtung Kommunikationsproblem – Was es bei der Verwendung zu beachten gibt

Bei der Verwendung von hreflang ist es wichtig darauf zu achten, dass die URLs bidirektional in Beziehung stehen. Damit ist gemeint, dass alle themengleichen Inhalte die in verschiedenen Sprachverzeichnissen oder auf verschiedenen Länderseiten zur Verfügung stehen jeweils untereinander verlinkt sind. Hierbei sollte man in jedem Fall mit Sorgfalt und Konzentration vorgehen, denn über die hreflang-Anmerkung im Quellcode erkennt der Google-Crawler die Netzwerkarchitektur und die Beziehungen der Seiten untereinander. Eine fehlerhafte Implementierung hat nicht nur Einfluss auf die URL, auf welcher der Fehler vorhanden ist, sondern auf das gesamte hreflang-Netzwerk dieser URL.

Beispiel: bidirektionale Verbindung in hreflang-Attribution

Um das Beispiel für den imaginären Online Shop etwas greifbarer zu machen, haben wir die bidirektionalen Verbindung der hreflang-Attribution visualisiert:

BIDIREKTIONALE VERBINDUNG HREFLANG FÜR DEUTSCH, SCHWEIZERDEUTSCH UND SPANISCh

In unserem Beispiel befassen wir uns mit den verschiedenen Länderversionen der Startseite. Der Online Shop verkauft Produkte in drei Länder: Deutschland, Spanien und der Schweiz. Dementsprechend gibt es für jedes Land eine eigene Startseite mit eigener URL. Damit nun die jeweiligen Startseiten im richtigen Land in den Suchergebnissen angezeigt werden, müssen diese Seiten über das hreflang-Attribut bidirektional verlinkt werden.

Das heißt die deutsche Startseite verlinkt

  1. auf sich selbst,
  2. auf die spanische Startseite
  3. und auf die schweizerische Startseite.

Die spanische und schweizerische Startseite verlinken dementsprechend ebenfalls auf sich selbst und auf die anderen beiden Startseiten.

Wichtig: Die Implementierung von hreflang muss für alle URLs durchgeführt werden, die in mehreren Länderversionen verfügbar sind.

Die richtige Adressierung – Sprachcodes und Ländercodes

In der Syntax des hreflang-Attributs ist es möglich die Region und die Sprache in Form von ISO-Codes, also Länder- und Sprachkürzeln anzugeben. Am Beispiel des mehrsprachigen Online Shops wäre dies für die schweizerische Startseite beispielsweise hreflang=”de-CH”.

Der Sprachcode ist sozusagen ein Pflichtfeld. Hier muss immer eine Sprache angegeben werden (in unserem Beispiel „de“). Mit dem Sprachcode geben wir an, dass die Sprache des Dokuments deutsch ist. Mit dem Regionscode (CH) geben wir an, dass die Zielregion für dieses Dokument die Schweiz ist. Dementsprechend ist diese Startseite für deutschsprachige Nutzer in der Schweiz gedacht.

Für die deutsche Startseite würden wir für den Online Shop lediglich den Sprachcode angeben (de). Dies hat zur Folge, dass diese Startseite für alle deutschsprachigen Nutzer unabhängig ihrer Region rankt. Folglich würden auch Nutzer aus Österreich über die Suchergebnisse in einer Suchmaschine auf die deutsche Seite gelangen.

Die spanische Startseite könnte ebenfalls lediglich einen Sprachcode bekommen (es). Hier müsste man aber beachten, dass diese Seite dann ebenfalls über spanische Suchbegriffe in anderen spanischsprachigen Ländern auffindbar ist. Möchte man mit dieser Seite lediglich in Spanien in den Suchergebnissen auftauchen, weil man beispielsweise nicht nach Mexiko liefert, ist es zu empfehlen auch hier zusätzlich einen Regionscode anzugeben (es-ES).

Generell ist es zu empfehlen, die Seiten nicht zu stark über Regionscodes einzuschränken.

Die Sprachcodes für die hreflang-Attribution werden im ISO 639-1 Format angegeben und die internationalen Länderkürzel im ISO 3166-1 Alpha 2 Format.

Unter die Lupe genommen – Wie sieht hreflang auf einer Seite aus?

Das hreflang-Attribut kann auf drei verschiedene Arten implementiert werden. Im Head-Bereich der HTML-Seite, in der XML-Sitemap und im HTTP-Header.

Wichtig ist, dass die URLs nicht als Pfad, sondern absolut angegeben werden.

  • Richtig ✔: https://www.example.com/us/
  • Falsch: /us/

Nachfolgend haben wir Beispiel-Implementierungen für eine Seite aufgelistet, die es in Englisch für den internationalen Markt und in Englisch für den US-Markt gibt.

 

In einem HTML-Dokument (<head>-Bereich) sieht die Implementierung wie folgt aus:

<link rel=“alternate“ hreflang=“en“ href=“https://www.example.com/“/>
<link rel=“alternate“ hreflang=“en-US“ href=“https://www.example.com/us/“/>

 

In der XML-Sitemap sieht sie entsprechend so aus:

<?xml version=“1.0″ encoding=“UTF-8″?>
<urlset xmlns=“http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9″
xmlns:xhtml=“http://www.w3.org/1999/xhtml“>
<url>
<loc>https://www.example.com/</loc>
<xhtml:link
rel=“alternate“
hreflang=“en“
href=“https://www.example.com/“/>
<xhtml:link
rel=“alternate“
hreflang=“en-US“
href=“https://www.example.com/us/“/>
</url>
<url>
<loc>https://www.example.com/us/</loc>
<xhtml:link
rel=“alternate“
hreflang=“en-US“
href=“https://www.example.com/us/“/>
<xhtml:link
rel=“alternate“
hreflang=“en“
href=“https://www.example.com/“/>
</url>
</urlset>

 

Im HTTP-Header kann man den Google Crawler per GET-Antwort über die Sprach- und Regionsvarianten einer Seite informieren. Hier sieht der Header wie folgt aus:

Link: <https://www.example.com/>; rel=“alternate“; hreflang=“en“,
<https://www.example.com/us/>; rel=“alternate“; hreflang=“en-US“

Mehrsprachigkeit in der URL-Struktur

In den oben genannten beispielhaften Implementierungen sind alle URLs auf einer .com-Domain und die andere Sprache befindet sich in einem Verzeichnis (/us/). Diese Implementierungen sind jedoch auch bei anderen URL-Strukturen möglich. So können die jeweiligen Länder- und Sprachversionen auch auf einer anderen Subdomain liegen (us.example.com). Außerdem können auch gänzlich andere Domains angegeben werden, sofern sich dort die entsprechende Version für ein anderes Land befindet (www.besipiel.de verlinkt auf us.example.com). Auch die Kombination unterschiedlicher URL-Strukturen ist möglich.

Ein Gast aus einem unerwarteten Land – Das x-default-Tag

Am 10. April 2013 wurde von Google das x-default-Tag vorgestellt. Dieses zusätzliche Tag dient als Fallback, wenn keine andere Sprache oder Region mit der Browsereinstellung eines Nutzers übereinstimmt. Der Suchmaschine wird damit signalisiert, dass die URL, welche im x-default-Tag aufgeführt ist, die Standardseite für alle Nutzer ist, deren Sprache oder Region nicht mit der bestehenden hreflang-Implementierung übereinstimmt. Diese Angabe ist optional und kann bei der bestehenden hreflang-Attribution wie eine eigene Region hinzugefügt werden. Die Implementierung im HTML <head>-Bereich sieht wie folgt aus:

<link rel=“alternate“ hreflang=“x-default“ href=“https://www.example.com/“/>

Somit ist es auch möglich bei einer mehrsprachigen Seite anzugeben, dass Nutzer die „aus dem Raster fallen“ in den Suchergebnissen beispielsweise die englischen Seiten angezeigt bekommen.

Benötigen Sie hreflang?

Da die Use Cases für hreflang sehr unterschiedlich sein können, haben wir noch einmal zusammengefasst, wann eine Implementierung ratsam ist.

Die Implementierung von hreflang ist empfehlenswert, wenn:

  • Der Webauftritt in mehreren Versionen für unterschiedliche Länder existiert (vollständige Übersetzung).
  • Teile der Webseite in anderen Sprachen verfügbar sind (bspw. ein mehrsprachiger Blog).
  • Es geringfügige regionale Abweichungen für verschiedene Seiten gibt (selbe Sprache aber andere Währung).
  • Mehrere Versionen der Seite aus rechtlichen Gründen existieren (bspw. Widerrufsrecht in anderen Ländern).

Wenn Sie sich in der Liste wiederfinden und Unterstützung für Ihren Webauftritt suchen, dann schauen Sie sich doch unsere weiteren SEO-Leistungen an.

Die 5 häufigsten hreflang-Fehler

Wenn man sich mit dem Thema hreflang auseinandersetzt, wird man immer wieder mit Fehlern bei der Implementierung konfrontiert. Deswegen haben wir für Sie die 5 häufigsten Fehler zusammengetragen, die bei der Verwendung von hreflang auftreten können und wie Sie sie vermeiden können.

1. hreflang wurde nicht konsistent implementiert

Dieser Fehler tritt relativ häufig auf. Oft wird hreflang zwar syntaktisch korrekt eingebunden, jedoch wird nicht beachtet, dass alle indexierbaren URLs, die in mehreren Sprachen oder für mehrere Regionen konzipiert sind, einen hreflang-Tag aufweisen müssen. Somit wird nur ein Teil des Webauftritts für die korrekten Regionen in den Suchmaschinenergebnissen verfügbar gemacht. Oft passiert dies, wenn neue Seiten angelegt werden und anschließend vergessen wird diese mit dem Tag auszustatten. Häufig entsteht dieser Fehler auch bei einem Relaunch einer Webseite.

Auch das ist ein häufiger Fehler. Es werden zwar per hreflang-Tag alle Seiten untereinander korrekt verlinkt, jedoch fehlt der selbstreferentielle Link auf die eigene Seite. Damit alles richtig eingebunden ist und von der Suchmaschine ausgelesen werden kann, muss ein hreflang-Link auch auf die eigene URL verweisen. Ähnlich wie es bei selbstreferentiellen Canonicals der Fall ist.

3. Die Sprach und/oder Regionscodes sind nicht korrekt

Mit diesem Fehler sollte man immer rechnen, da er schwer zu entdecken sein kann. Die hreflang-Attribution verlangt  einen Sprachcode im ISO 639-1 Format und einen Regionscode im ISO 3166-1 Alpha 2 FormatAlle anderen Formate werden nicht unterstützt. Der Klassiker: China hat den Regionscode „ZH“ und nicht „CN“.

4. Kanonisierte URLs besitzen ein hreflang-Tag

Ein weiterer Fehler, den man immer auf dem Schirm haben sollte: URLs, die per Canonical auf eine andere URL verweisen, dürfen keine hreflang-Attribution besitzen. Hier zeigt sich wie mächtig diese Attribution ist, denn wenn eine kanonisierte URL ebenfalls ein hreflang-Attribut aufweist, wird das Canonical in der Regel ignoriert und die Seite ist indexierbar. Als wenn das noch nicht genug wäre, wird der hreflang-Tag ebenfalls ignoriert. Also: kanonisierte URLs dürfen kein hreflang implementiert haben. Aber auch hier gibt es AusnahmenWebauftritte die eine mobile Version besitzen (m.example.com) und AMP Versionen von Seiten bekommen trotz verweisenden Canonical ein hreflang-Tag.

5. Paginierte URLs besitzen ein hreflang-Tag

Streng genommen ist dies kein Fehler. Denn es kommt darauf an, wie man bei seinem Webauftritt mit paginierten Seiten umgeht. Wenn jede paginierte Seite indexierbar ist und eventuell einen selbstreferentiellen Canonical besitzt, ist alles in Ordnung. Anders sieht es aus, wenn ab Seite 2 alle folgenden Seiten einen noindex-Tag besitzen oder einen Canonical auf die erste Seite. Dann ist die hreflang-Attribution (ab Seite 2) tabu.

hreflang FAQ – Die wichtigsten Fragen & Antworten im Überblick

Da das Thema hreflang und international SEO – wie Eingangs bereits erwähnt – sehr komplex ist. Und da der ein oder andere nun extrem viele neue Informationen erhalten haben wird, haben wir hier noch einmal die häufigsten Fragen zum Thema hreflang für Sie zusammengefasst:

Das hreflang-Attribut ist ein Meta-Element für HTML-Dokumente, das dafür genutzt wird Suchmaschinen die geografische Ausrichtung einer Webseite mitzuteilen. Somit wird dem Nutzer die korrekte Sprachversion einer Seite in den Suchergebnissen ausgeliefert.

Das hreflang-Attribut kann auf drei verschiedene Arten implementiert werden. Im Head-Bereich der HTML-Seite, in der XML-Sitemap und im HTTP-Header.

Im <head>-Bereich einer HTML-Seite ist die Implementierung wie folgt aufgebaut: <link rel=“alternate“ href=“[URL]“ hreflang=“xx-XX“ />

Das x-default-Tag dient als Fallback, wenn keine andere Sprache oder Region mit der Browsereinstellung eines Nutzers übereinstimmt. Die URL, welche im x-default-Tag aufgeführt ist, ist die Standardseite für alle Nutzer, deren Sprache oder Region nicht mit der bestehenden hreflang-Implementierung übereinstimmt.

Wenn man eine Webseite besitzt, die es in mehreren Sprachversionen gibt und die somit für verschiedene Märkte in unterschiedlichen Ländern gedacht ist, sollte man hreflang verwenden.

URLs welche einen Canonical auf eine andere Seite besitzen dürfen keine hreflang-Attribution besitzen. Lediglich URLs die indexiert werden sollen und die in verschiedenen Sprachversionen existieren erhalten die hreflang-Attribution.

Das hreflang-Attribut ist ein Meta-Element für HTML-Dokumente, das dafür genutzt wird Suchmaschinen die geografische Ausrichtung einer Webseite mitzuteilen. Somit wird dem Nutzer die korrekte Sprachversion einer Seite in den Suchergebnissen ausgeliefert.

Das hreflang-Attribut kann auf drei verschiedene Arten implementiert werden. Im Head-Bereich der HTML-Seite, in der XML-Sitemap und im HTTP-Header.

Im <head>-Bereich einer HTML-Seite ist die Implementierung wie folgt aufgebaut: <link rel=“alternate“ href=“[URL]“ hreflang=“xx-XX“ />

Das x-default-Tag dient als Fallback, wenn keine andere Sprache oder Region mit der Browsereinstellung eines Nutzers übereinstimmt. Die URL, welche im x-default-Tag aufgeführt ist, ist die Standardseite für alle Nutzer, deren Sprache oder Region nicht mit der bestehenden hreflang-Implementierung übereinstimmt.

Wenn man eine Webseite besitzt, die es in mehreren Sprachversionen gibt und die somit für verschiedene Märkte in unterschiedlichen Ländern gedacht ist, sollte man hreflang verwenden.

URLs welche einen Canonical auf eine andere Seite besitzen dürfen keine hreflang-Attribution besitzen. Lediglich URLs die indexiert werden sollen und die in verschiedenen Sprachversionen existieren erhalten die hreflang-Attribution.

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Hat Ihnen der Artikel alle Informationen gegeben die Sie brauchen? Falls Sie Probleme mit Ihren internationalen Webauftritt haben, dann brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. hreflang ist ein äußerst komplexes Thema und in der Praxis gibt es oft noch viele andere Faktoren die berücksichtigt werden müssen, damit man international durchstarten kann.

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