„Wir haben viel Spaß zusammen und es herrscht trotzdem eine konzentrierte Atmosphäre“ – Gründer Simon Marqua

Simon Marqua, 34 Jahre alt, war früher als freiberuflicher Entwickler und Online Marketing Experte für diverse Agenturen unterwegs und gründete trafficdesign im Jahr 2012. Seitdem versuchen er und das stetig wachsende Team, ihre Kunden gemeinsam dabei zu unterstützen, online ihre Produkte und Dienstleistungen an den Mann zu bringen.

Autor: trafficdesign

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Mitarbeiter

· 4 Min. Lesezeit

Hi Simon, stell dich bitte kurz vor…

Ich bin Geschäftsführer der TrafficDesign GmbH, habe an der Uni Köln Wirtschaftsinformatik auf Diplom studiert und damals parallel dazu dieses Unternehmen gegründet.

Welche Aufgaben hast du bei TrafficDesign?

Zuerst einmal muss ich sagen, dass sich meine Aufgaben in den letzten Jahren grundlegend geändert haben. Als ich damals als Freiberufler meine ersten Kunden betreut habe war ich noch „selbstständig“ im eigentlichen Sinne. Auch später, mit den ersten Mitarbeitern, hatte ich mit jedem meiner Kunden noch regelmäßig Kontakt. Damals war das wichtig, denn die Qualität der Betreuung und das Know-How kamen natürlich durch mich zustande. Heute ist das anders, es hat sich viel getan. Durch unseren personellen Wachstum mussten wir einige Male unsere Büros vergrößern, von anfänglich nur 30 erst auf 60, dann auf 90 und 1 Jahr später auf knapp 200m². Ich bin froh, dass die Vertragsverhältnisse unseres Vermieters im Clusterhaus diese Flexibilität erlaubt haben.

Inzwischen ist unser Team fachlich hervorragend und jeder Mitarbeiter trägt die alleinige Verantwortung für seine Kunden. Ich versuche mich inzwischen darauf zu konzentrieren, unser Unternehmen und dessen Prozesse weiterzubringen, die Personalzusammensetzung optimal zu gestalten und zu erkennen, welche Engpässe und Probleme es zu lösen gibt. Darüber hinaus stehen nach wie vor auch Themen wie Sales, Personalführung oder interne Meetings für mich auf dem Programm. Das meiste davon sind inzwischen allerdings klare „Unternehmer“ und auch ein paar „Management“ Aufgaben.

Am Ende bedeutet das, dass ich operativ nicht mehr viel eingreife und viele meiner Aufgaben mit Online Marketing gar nichts mehr zu tun haben. Vereinzelt gibt es nach wie vor noch ein paar größere Projekte, in denen ich einen Teil der Projektleitung trage, Daten auswerte oder zusammen mit meinen Kollegen Marketing Pläne erarbeite. Das wird aber immer weniger. Um ehrlich zu sein sehe ich das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Online Marketing – oder und auch das Programmieren – machten mir schon immer Spaß und waren meine Leidenschaft, aber auch alle Themen rund um Führung, Unternehmensstrategie und Unternehmenskultur sind eine spannende neue Herausforderung. Nach meiner Philosophie ist diese Veränderung der richtige Weg, den ich als Unternehmer gehen muss.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ein typischer Arbeitstag beginnt für mich zwischen 7:00 und 9:00 Uhr. Ich nutze die ruhige Zeit im Büro um eine Übersicht zu gewinnen und erste Aufgaben zu erledigen, für die ich einen frischen Kopf und Unterbrechungsfreiheit brauche. Spätestens um 9 Uhr (meistens schon etwas früher) kommen dann die ersten Kollegen. Ab diesem Zeitpunkt ist der Tag sehr unterschiedlich, beinhaltet aber einige Besprechungen, das Beantworten von E-Mails und die Kommunikation via Slack und Asana. Feierabend mache ich inzwischen zwischen 18 und 18:30 Uhr – früher war es eher zwischen 19 und 20 Uhr, aber das habe ich geändert, seitdem mein Sohn Jannis im Dezember 2017 geboren wurde.

Was gefällt dir an der Arbeit an TrafficDesign?

Erst einmal ist es einfach super, dass ich tagtäglich mit diesem Team zusammenarbeiten darf. Wir haben viel Spaß zusammen, es haben sich zahlreiche Freundschaften entwickelt und es herrscht trotzdem während der Arbeit eine konzentrierte Atmosphäre. Es gibt viel fachlichen Austausch und man merkt bei allen Kollegen Interesse an der eigenen Arbeit und auch an der Arbeit der Kollegen. Ich denke, das ist eine super Mischung und ich hoffe, wir können das so beibehalten!

Ein anderer Punkt, der mir sehr gefällt, sind unsere Büroräume. Ich freue mich als Kölner jeden Tag darüber, wenn ich in unserem Kaffeeraum den Kölner Dom in voller Pracht sehe. Außerdem genieße ich gerade im Sommer gerne den Feierabend mit einem Kölsch auf unserer Dachterrasse.

Welches Tool nutzt du beruflich am liebsten?

Da ich ja alle Bereiche die wir abdecken aus eigenen Erfahrungen kenne, habe ich auch mit so gut wie allen Tools die wir nutzen schon gearbeitet. Besonders gut gefallen mir Asana, Slack, Google Analytics oder auch Hubspot. Gerade die ersten drei sind wohl neben Gmail auch die, die ich am meisten nutze. Asana und Slack haben uns außerdem in der Kommunikation und unseren Prozessen extrem weitergebracht. Auch noch genannt werden sollte Googles GSuite, die wir seit einiger Zeit nutzen und die ich nicht mehr missen möchte. Das Microsoft Office Paket benutzen wir so gut wie gar nicht mehr.

Abends nach der Arbeit erstmal…

Meistens geht es nach meinem Arbeitstag nach Hause zu meiner Familie. Auch ein Spaziergang mit dem Hund durch den Stadtwald steht oft auf dem Programm. Davon abgesehen bin ich begeisterter Hobby-Astronom und absoluter Fußball- und FC Fan.

TrafficDesign Fun Fact?

In unserem Slack Team wurden schon über 350.000 Nachrichten verschickt und unser Asana Workspace umfasst mehr als 250.000 erledigte Aufgaben. Ganz schön gewaltig. Mal sehen, wo wir hier in 2 Jahren stehen…

Vielen Danke für das Interview, Simon!

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