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Cross- und Up-Selling-Potenziale von Dynamic Product Ads auf Facebook

Von
Edgar Huber
15.06.2016
Lesedauer: 2 min
Cross- und Up-Selling-Potenziale von Dynamic Product Ads auf Facebook

Dynamic Product Ads sind den meisten Werbetreibenden auf Facebook inzwischen ein gängiger Begriff. Die Werbung im Karussel-Format spricht als Remarketing-Maßnahme Webseitenbesucher an, die sich bestimmte Angebote angesehen oder bereits bestellt haben. Sie baut somit auf dem konkreten Interesse eines Nutzers an einer Leistung auf und erzielt entsprechend höhere Klick- und Konversionsraten als vergleichbare Werbemaßnahmen für Neukunden. Die Möglichkeit, Dynamic Product Ads für Cross- und Up-Selling-Zwecke einzusetzen und Bestandskunden mit relevanten Komplementärprodukten anzusprechen, ist demgegenüber noch sehr jung und relativ unbekannt. 

Der vorliegende Artikel stellt die Potenziale von Dynamic Product Ads für Cross- und Up-Selling-Zwecke vor, ehe er darstellt, wie entsprechende Werbeanzeigen mit wenigen Klicks selbst erstellt werden können.

Der Unterschied zwischen Cross- und Up-Selling

Cross-Selling

Beim Cross-Selling werden Nutzern Produkte angeboten, die mit bereits gekauften Artikeln verwandt sind und eine mögliche Ergänzung darstellen. Dabei werden verschiedene Produktpaletten miteinander verknüpft, um den durchschnittlichen Bestell- und Laufzeitwert bestehender Kunden zu erhöhen. Hat ein Kunde beispielsweise ein Fahrrad gekauft, macht es wenig Sinn, ihn mit weiteren Fahrrädern zu bewerben. Stattdessen sollte passendes Zubehör (z.B. Klingel, Lenker, Reifen) angeboten werden, von dem der Kunde womöglich noch gar nicht weiß, dass er es gebrauchen könnte. Ein weiterer Vorteil: Der Kaufprozess wird entscheidend erleichtert.

Dynamic Product Ads: Cross-Selling Visualisierung

Up-Selling

Up-Selling wird genutzt, um Kunden vom Kauf eines vergleichbaren, jedoch höherpreisigen Angebots zu überzeugen. Ziel ist es dabei, die eigene Rentabilität zu erhöhen. Hat sich ein Kunde etwa bestimmte Fahrräder angesehen, können ihm über Up-Selling-Werbemaßnahmen alternative Modelle der selben Produktpalette vorgeschlagen werden, bei denen der Shopbetreiber selbst eine höhere Marge erwirtschaftet.

Dynamic Product Ads: Up-Selling Visualisierung

Cross- und Up-Selling-Anzeigen auf Facebook erstellen

Facebook kann durch den Einsatz verschiedener Techniken wie dem Co-Purchasing und Co-Browsing relativ zuverlässig und selbstständig relevante Artikel für Ihre Cross- und Up-Selling-Kampagnen aussteuern. Als Werbetreibender kommt Ihnen dabei in erster Linie die Aufgabe zu, entsprechende Produktpaletten zu erstellen und einzupflegen. Wie Sie das im Detail tun, veranschaulicht die nachfolgende Liste.

Beachten Sie jedoch, dass Sie zur Erstellung von Dynamic Product Ads auf Facebook einen Business Manager Account benötigen. Genauere Angaben zur Einrichtung Ihres Produktkatalogs und verschiedenen Datenfeed-Formaten finden sie unter folgendem Link.

  1. Rufen Sie den Power Editor auf und erstellen Sie eine neue Kampagne für Produktkatalogverkäufe.
  2. Wählen Sie auf Ebene der Werbeanzeigengruppe unter Beworbene Produkte jene Produktpaletten aus, die Sie bewerben möchten. Beachten Sie auch die Filtereinstellungen, mit denen Sie die zu bewerbenden Produkte eingrenzen können.
  3. Unter Zielgruppe können Sie im nächsten Schritt auswählen, ob Sie das Up-Selling oder das Cross-Selling von Produkten bewerben möchten. 
  4. Tragen Sie den Zeitraum ein, in dem sich Nutzer Ihre Produkte angesehen haben müssen, um auf Facebook von Ihnen beworben werden zu können. Ein guter Erfahrungswert aus unserem Agenturalltag ist für Remarketing-Kampagnen 30 Tage.
  5. Wählen Sie die Produktpalette aus, auf der Ihr Remarketing basieren soll. Gemeint sind jene Artikel, die sich Ihre Webseitenbesucher bereits angesehen haben.
  6. Wie bei allen Facebook Kampagnen müssen Sie außerdem Ihr Budget, den Zeitplan, Ihre Zielgruppe, die Platzierung Ihrer Anzeige sowie die Optimierungs- und Preisoptionen auswählen.
  7. Auf Ebene der Werbeanzeige müssen Sie nun ihre Zielseite auswählen und die Anzeige gestalten. Nutzen Sie dabei idealerweise die Möglichkeit, Informationen aus ihrem Produktfeed zu übernehmen.
  8. Laden Sie die Änderungen abschließend hoch.
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Edgar Huber
Ich war von 2015 bis 2016 Project & Account Manager bei TrafficDesign. Meine Fachbereiche sind die Konzeption und Optimierung von Facebook und AdWords Kampagnen.

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