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Broken Link Building mit dem Screaming Frog – Ein Guide in 5 Schritten

Broken Link Building mit dem Screaming Frog – Ein Guide in 5 Schritten
TrafficDesign
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Links von anderen Domains, sogenannte Backlinks, sind ein maßgeblicher Faktor für den Erfolg Ihrer Webseite in den Google Suchergebnissen. Aber Links aufbauen ist eine mühsehlige Arbeit. Insbesondere in Zeiten von Google Penguin muss das Linkprofil meist organisch über einen langen Zeitraum wachsen, um ein natürliches Gesamtbild zu ergeben.

Ein Linkziel, das nicht erreichbar ist, ist ein verschenkter Backlink ohne SEO-Power. Und da die Reperatur des Links in Ihrer Hand liegt gleichzeitig ein ungenutzes Potenzial! Nicht jede Domain hat solche schlummernden Potenziale. Aber wo sie zu finden sind, gilt es die Chance zu nutzen. Denn Broken Linkbuilding ist alles andere als eine schmutzige Technik, um an Links zu kommen. Im Gegenteil: Es ist nachhaltige Offpage-Optimierung zur Verbesserung der Userexperience.

Mit unserem ausführlichen Guide finden Sie versteckte Potenziale auf Ihrer Domain und können tote Backlinks "wiederbeleben". Das ist keine ganz einfache Aufgabe, aber wir leiten Sie Schritt für Schritt an und veranschaulichen den Prozess mit Beispielen.

Broken Link Building Guide mit dem Screaming Frog

Überblick:
  • Art des Artikels: Konkrete Schritt für Schritt Anleitung mit Beispielen
  • SEO-Level: Fortgeschritten
  • Ziel: Nicht erreichbare Backlinks wieder aufbauen
  • Benötigte Tools: Backlinktool(s), Screaming Frog, Excel

Was sind Broken Links? Welche Potenziale sind zu erwarten?

Broken Links sind generell jegliche Arten von Links, die ins Leere führen. Dabei sollte man folgende Link-Typen unterscheiden:

  1. Lost Links – Backlinks, die mal auf die eigene Domain verwiesen haben, aber deren Linkquelle verloren gegangen sind (entfernt, Quelle nun 404 o.Ä.)
  2. Broken Links (intern) – interne Links, die ins Leere (404 Status Code o.Ä.) führen
  3. Broken Links (extern, hier auch Broken Backlinks genannt) – Backlinks von anderen Domains, deren Linkziel auf Ihrer Domain nicht erreichbar ist (oder auf ein nicht optimales Linkziel verlinkt)

In diesem Artikel beschäftigen wir uns speziell mit Typ 3: Noch vorhandenen Backlinks auf anderen Domains, die allerdings auf eine URL mit 4xx/5xx Statuscode auf Ihrer Domain führen. Im Sinne der Optimierung des Linkjuices kann man hier ebenfalls Linkziele hinzuzählen, die nicht mehr optimal sind, weil bspw. mittlerweile eine bessere Landing Page existiert.

Die Idee ist es, Backlinks, die bereits einmal existiert haben, aber aus unterschiedlichen Gründen verloren gegangen sind, wiederzuerlangen. Da diese Links berechtigterweise schon einmal existiert haben, kann diese Technik aus der Sicht von Google nicht als spammiger Linkaufbau betrachtet werden. Im Gegenteil: Wir helfen beim "reparieren" kaputter Linkstrukturen.

Hinweis:
  • Nicht jede Domain hat Potenziale im Bereich Broken Backlinks.
  • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie profitieren könnten, folgen Sie einfach den Schritten in diesem Artikel.

Mögliche Gründe für Broken Backlinks

Nicht jede Domain hat Broken Backlinks. Die Domain in Frage ist alt und hat ein generell umfangreiches Linkprofil? Dann stehen die Chancen sehr gut, versteckte Potenziale in diesem Bereich zu finden. Typische Gründe, warum sich im Laufe der Zeit Links die ins Leere laufen angesammelt haben, sind z.B.: 

  • Die Seite hatte einen Relaunch und dabei wurden URL-Strukturen geändert und nicht korrekt weitergeleitet
  • Die Zielseite wurde von Ihnen gelöscht, oder die URL wurde manuell geändert (Statuscode 400)
  • Die Zielseite ist Serverseitig nicht erreichbar (Statuscode 500)
  • Die Zielseite ist von der Quelle falsch verlinkt worden: Schreibfehler in der URL (Statuscode 400)
  • Es gibt mittlerweile ein passenderes Ziel, auf das der Link gehen könnte

Folgendes brauchen Sie für das Broken Link Building

Die Werkzeuge, die Sie benötigen sind nicht sonderlich umfangreich, leider jedoch nicht kostenlos:

  • Backlink Reporte aus Tools wie die Google Search Console, Link Research Tools, Ahrefs, Semrush oder Majestic (je mehr Daten aus unterschiedlichen Quellen, desto besser)
  • Microsoft Excel (oder vergleichbares; in möglichst aktueller Version; Google Sheets verfügt derzeit leider nicht über eine essentielle Funktion)
  • Den Screaming Frog SEO Spider

Im folgenden führen wir Sie Schritt für Schritt über die Analyse der Potenziale hin zur Wiedergewinnung der Linkkraft.

Dabei ist es sinnvoll, sich genau die Ziele vor Augen zu halten, die wir bei diesem Vorgang erreichen wollen

Ziele:
  • Ziel der Schritte 1-4 ist es einen umfangreichen Backlinkreport mit Daten aus verschiedenen Tools zu erstellen, in dem wir Daten zu den Metriken Quelle, Ziel, Statuscode und Linkstärke erhalten.
  • Dabei wollen wir keine endlos lange Liste durchgehen, sondern einen Überblick über die wichtigsten Links erhalten. Sprich: Wir wollen zwecks Übersicht für jedes einzigartige Linkziel nur die stärkste Linkquelle im Bericht haben.

Schritt 1: Backlink-Quellen und Ziele recherchieren

Im ersten Schritt sammeln wir möglichst viele Daten zum Backlinkprofil Ihrer Domain. Dabei ist es empfehlenswert, so viele Quellen wie möglich zu benutzen. Der Grund: Unterschiedliche Tools, wie LRT oder Moz, crawlen unterschiedliche Datenbanken. Die gesammelten Daten werden wir im zweiten Schritt zusammenführen. Ziel ist es Berichte mit konkreten URLs von Linkquellen sowie Linkzielen zu erhalten, damit wir genau sehen können, von wo nach wo verlinkt wird.

Datenquelle Nr. 1 - Die Google Search Console

Beginnen wir mit der Google Search Console. Im Grunde ist sie eine sehr zuverlässige Datenquelle, da sie uns nur Backlinks anzeigt, die Google auch crawlen kann. Sprich, die auch relevant sind. Leider spucken die Backlinkberichte der Search Console nur Quellen, aber keine Linkziele aus. Was sich aber definitiv lohnt, ist sie mit Tools wie LRT oder Semrush zu verbinden, da diese Tools so eine größere Datengrundlage nutzen können. Sie finden die Backlinks Ihrer Domain in der Search Console unter Suchanfragen > Links zu Ihrer Webseite, und dann bei Wer erstellt die meisten Links? unter Mehr >>, wo sie eine CSV Tabelle herunterladen können.

In der Search Console findet sich ebenfalls die Möglichkeit, unter Crawling > Crawling Fehler, Ihre 404-Fehler durchzugehen. Auch hier finden sich teilweise Broken Backlinks, deren Inlinks Google auf anderen Domains gecrawlt hat, die aber auf Ihrer Domain nicht erreichbar sind. Das Problem: Google zeigt hier meist keine Quelle über Verlinkt über an. Somit findet man zwar evtl. Broken Backlink Ziele zum Weiterleiten, aber kann leider nicht analysieren, aus welcher Quelle sie stammen.

Weitere Datenquellen - Backlinktools

Um wirklich ausführliche Berichte über Linkquellen und -Ziele zu erhalten, empfehlen wir gerne eine bandbreite an Tools:

  • Ahrefs, Semrush, Majestics, Moz, LRT, Xovi & Sistrix

Einige von Ihnen verfügen bereits über die Möglichkeit Broken Backlinks zu erkennen, oder Backlinkreporte mit Statuscodes zu exportieren. Das kann bei der Datenerhebung durchaus hilfreich sein, wobei man festhalten sollte, dass die hier vorgestellte Technik hingegen:

  1. Die ausführlichsten Ergebnisse bringt, da die Daten aus mehreren Tools aggregiert werden
  2. Mittels dieser Technik auch defekte Linkquellen analysiert werden können, die sich am Ende einer Redirect-Kette befinden

Schritt 2: Datenaggregation und Vorbereitung in Excel

Um den Vorgang zu veranschaulichen, werden wir in diesem Artikel eine konkrete Domain analysieren: Den Online Shop von Galeria Kaufhof. Für diese Domain haben wir jetzt aus verschiedenen Tools Backlinks gezogen, die wir in der Form von Excel Sheets exportiert haben. Im nächsten Schritt müssen die Daten nun aggregiert werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die verschiedenen Tools in den Exports natürlich eine Schnittmenge von gleichen Daten haben. Diese Duplikate gilt es zu filtern. Dabei muss man einiges beachten. Zunächst sollten wir uns die dabei entstehenden Probleme vor Augen führen.

Probleme mit aggregierten Daten:
  • Führen wir die Berichte in einem Sheet zusammen, generieren wir jede Menge doppelte URLs (sowohl Linkquellen, als auch Ziele)
  • Doppelte URLs werden vom Screaming Frog nur einzeln gecrawlt und müssen deshalb in Vorbereitung auf Schritt 3 entfernt werden
  • Es finden sich teilweise Zellen mit leeren Linkzielen - auch diese müssen entfernt werden
  • Die Metriken der Tools zur Linkstärke passen evtl. nicht immer exakt zusammen

Zunächst führen wir die verschiedenen Excel Sheets in einem Sheet zusammen. Dabei sollten wir darauf achten, dass die Spalten identisch sind. Notwendige Spalten sind: Linkquelle-URL, Linkziel-URL und irgendein Indikator für Linkstärke. Alles andere ist optional, aber je nach späterem Verwendungszweck lohnen sich evtl. auch Spalten wie Ankertext oder Toxic Score.

Backlink Report

Die nötigen Informationen haben wir schon mal. Aber eine halbe Millionen Links? Da müssen wir noch ein wenig Filtern, bevor wir damit arbeiten können.

Damit wir mit den aggregierten Daten nun effektiv arbeiten können, müssen wir sie noch ein wenig Filtern. In unserem Beispiel haben wir eine Tabelle mit einer halben Millionen Links.Wie man im Bild oben schon sehen kann sind viele davon Duplikate, da wir die Daten aus verschiedenen Tools aggregiert haben. Diese Duplikate gilt es nun zu entfernen. Außerdem müssen wir noch leere Zellen entfernen. Das ist ein wenig umständlich aber schnell gemacht.

Leere Zellen entfernen

  1. Wir filtern in der Spalte Linkziel nach allen leeren Zellen
  2. Wir markieren die Zeilen mit leeren Zellen in der Spalte Linkziel
  3. Wir löschen die Zeilen (nicht nur den Inhalt der Zeilen löschen, sondern die Zeilen komplett löschen. Shortcut: Strg+-)

Duplikate entfernen

  1. Wir sortieren die Tabelle nach dem Indikator der Linkstärke (Domain Authority o.Ä.) sodass der höchste Wert ganz oben steht
  2. Mit Strg+a alle Daten auswählen
  3. Wir nutzen die Excel Funktion Duplikate entfernen unter dem Menüpunkt Daten und wählen beim Entfernen der Duplikate die Spalte mit den Linkzielen aus
  4. Wir wiederholen Schritt 3, bis wir die Nachricht bekommen, dass keine Duplikate mehr vorhanden sind
  5. Anschließend wiederholen wir die Schritte 2 bis 4 für die Spalte mit den Linkquellen

Excel Duplikate entfernen

Duplikate wurden entfernt

Das entfernen von Duplikaten muss Nacheinander für beide Spalten - LinkZiele und -Quellen - durchgeührt werden

Wichtig:
  • Achten Sie darauf, dass alle Duplikate aus den Spalten Linkquellen und Linkziele entfernt sind.Nur wenn jede URL in der Spalte Linkziele einzigartig ist, können wir mit dem Bericht effektiv weiterarbeiten.
  • Ebenfalls ist es wichtig das Entfernen von Duplikaten zuerst für die Linkziele und dann für die Quellen durchzuführen. Auf diese Art verhindern wir das versehentliche Löschen von unterschiedlichen Linkzielen aus gleichen Quell-Domains.

Da wir vor dem Entfernen der Duplikate nach Linkstärke sortiert haben, bleibt uns für jedes einzigartige Backlinkziel jeweils nur die stärkste Quelle im Report erhalten. Somit haben wir eine übersichtliche Liste mit allen Linkzielen als einzelne URL mit der jeweils stärksten Quelle - eine Liste mit der man produktiv weiterarbeiten kann. Im vorliegenden Beispiel konnten wir durch diese Methode die Menge der Links von einer halben Millionen auf ca. 3.000 reduzieren.

Abschließend sortieren wir die Tabelle nach der Spalte Linkquelle alphabetischals Vorbereitung auf den nächsten Schritt.

Schritt 3: Statuscodes der Linkziele crawlen

Als nächstes wollen wir wissen, welche unserer Linkziele erreichbar sind und welche nicht. Und hier kommt endlich der Screaming Frog ins Spiel: Mit ihm crawlen wir die Statuscodes unserer Linkziele.

Dafür stellen wir den Frog zunächst in den List Mode. Ebenfalls aktivieren wir im Menü unter Configuration > Spider unter dem Tab Advanced die Funktion Always Follow Redirects. Diese Funktion hilft uns dabei auch die Statuscodes der endgültigen Ziele von Weiterleitungsketten crawlen zu können.

Screaming Frog Spider Configuration - Always Follow Redirects um Weiterleitungsketten zu erkennen

Ebenfalls raten wir dazu unter Configuration > Speed die Crawlgeschwindigkeit auf max. 5 URLs die Sekunde zu limitieren, um den Server nicht zu überlasten. Der Screaming Frog ist jetzt vorbereitet und wir können mit dem crawlen beginnen. Dafür kopieren wir alle URLs aus der Spalte Linkquellen aus unserem Excel Sheet mit Strg+C. Diese können wir dann im Screaming Frog über Upload > Paste ganz einfach laden. Die URLs werden ausgelesen und das große Crawlen beginnen.

Screaming Frog - URLs im List Modus crawlen

3.413 unique BAcklinks - Je nach Menge der URLs und Menge der Redirect-Ketten kann das crawlen der Statuscodes schon mal ein wenig dauern

An dieser Stelle zeigt sich nun, ob die Analyse versteckte Potenziale birgt! Wir schauen im Tool unter dem Punk Response Codes nach 404 oder 500er Fehlermeldungen. Werden welche Angezeigt? Das bedeutet, das Ziel-URLs von Backlinks nicht erreichbar sind.

Screaming Frog - Response Codes crawlen

Jede Menge 404er - In Diesem Fall 26% der Unique Backlinks. Das freut den SEO.
Im nächsten Schritt schauen wir, aus welchen Quellen die toten Linkziele stammen.

Schritt 4: Statuscodes der Linkziele den Quellen zuordnen

Da wir in der Lage sein wollen, auch Redirect-Ketten mit in die Analyse einzubeziehen, ist es nicht ganz einfach die Statuscodes den Linkzielen zuzuordnen, da die Anzahl der URLs sich schlicht unterscheidet.

Problematik:
  • Im vorliegenden Beispiel haben wir 3.413 URLs, deren Statuscodes wir crawlen wollen
  • Da wir auch Redirect-Ketten berücksichtigen wollen, folgt der Frog allen Redirects (Siehe Schritt 3)
  • Die Konsequenz: Inkl. Redirects haben wir insgesamt Statuscodes von 12.313 URLs

Doch hierfür gibt es eine perfekte Lösung: Wir exportieren im Screaming Frog unter dem Menüpunkt Reports > Redirect Chains. Was wir nun bekommen ist ein ausführlicher Bericht aller 3.413 URLs inklusive Statuscodes an allen Punkten der Redirect-Ketten. Damit wir die Daten mit unserem Backlinkreport vereinen können, lohnt es sich zunächst einige überflüssige Spalten zu entfernen. Wir behalten nur die folgenden, wirklich relevanten Spalten:

  • Address (entspricht Linkziel URL in unserem Ausgangsreport)
  • Number of Redirects
  • Status Code 1
  • Redirect URI 1
  • Status Code 2
  • Redirect URI 2
  • etc. (je nachdem, wie lang die Ketten sind)

Nun sortieren wir den Report Redirect Chains in der Spalte Address alphabetisch. Da unser ursprünglicher Backlinkreport in Excel auch alphabetisch nach Linkziel-URL geordnet ist, können wir die Spalten aus dem Bericht Redirect Chains einfach in den ursprünglichen Backlinkreport kopieren. Wenn in Schritt 2 alles glatt gegangen ist, sollten durch die alphabetische Sortierung die Spalten Linkziele und Address nun übereinstimmen:

Excel - Backlinkreporte mit Statuscodes aggregieren

Wenn das der Fall ist, können wir eine der doppelten Spalten mit Linkzielen löschen. Et voilà, wir haben einen vollständigen Backlinkbericht mit allen Statuscodes der Linkziele, sowie eventuellen Redirect-Ketten und deren Statuscodes in jedem Link der Chain.

Schritt 5: Potenziale analysieren und Linkkraft wiedererlangen

Nun geht es in die Analyse. Filtern Sie die Tabelle in der Spalte Status Code 1 nach 400- und 500er Fehlern, ggf. auch nach URLs mit no response (Status Code=0) oder JS-redirects. Hierbei kann es auch hilfreich sein, die Zellen mit dem Statuscode farbig zu markieren. Denn in den nächsten Schritten müssen wir auch noch in den Spalten Status Code 2 (und ggf. Folgende) nach 4xx/5xx Filtern:

Holistischer Backlinkreport für Broken Backlinks mit dem Screaming Frog

Sind wir ehrlich: Einen so holistischen Backlinkreport kann derzeit kein Tool auf dem Markt erstellen

Was wir nun haben ist eine konkrete Übersicht über alle Backlinks von starken Quellen, die auf unserer Seite nicht erreichbar sind. Durch die komplexe Kombination von Datenquellen ist dieser Bericht umfangreicher als aus einem Tool und kann gleichzeitig Probleme mit Redirect-Ketten aufdecken. Außerdem haben wir die Möglichkeit, jeden defekten Link einzeln einem Audit zu unterziehen und unseren Fragenkatalog durchzugehen:

Fragenkatalog für Broken Linkbuilding

  • Warum ist die URL nicht erreichbar?
  • Soll sie weiterhin nicht erreichbar sein, oder wollen wir den Linkjuice nutzen?
  • Aus welcher Quelle kommt der Link?
  • Ist die Quelle stark & relevant?
  • Ist die Quelle evtl. spammy?
  • Gibt es eine Redirect-Kette? Wenn ja, wie entsteht sie?

Diese Fragen sollten wir uns beim Audit eines jeden Broken Backlinks stellen. Sind wir uns einig, dass wir einem toten Link wieder den Hauch des Lebens schenken möchten, bieten sich dafür folgende konkrete Möglichkeiten mit entsprechenden Vor- und Nachteilen an:

Technik:Vorteil:Nachteil:

Domainbetreiber der Linkquellen anschreiben und bitten, die Links zu korrigieren

Optimale und Verlustfreie Nutzung des LinkjuicesSehr aufwändig & nicht alle Domainbetreiber antworten oder handeln auch wie gewünscht
Broken Link URLs per 301 weiterleitenSelbstständig und großflächig sofort umsetzbarVerlust von bis zu 15% Link-Equity per 301 Redirect

Wählen Sie die für Sie optimale Lösung Ihren Zielen und Kapazitäten entsprechend. Beobachten Sie ihr Backlinkprofil, Ihren Domain-Score, Toxic-Score und Ihre Rankings in den nächsten Wochen und Monaten sehr genau und seien Sie sensibel für jegliche größere Veränderung außerhalb von regulären Schwankungen.

Achtung:
Da wir nur die stärksten Linkquellen im Report behalten haben, kann es leicht passieren, dass man mit dem Einrichten eines Redirects gleichzeitig ungebetene Gäste ins Haus lässt: Referring Domains mit hohem Spam/Toxic Score.
Deswegen bietet es sich an in den folgenden Wochen nach einer größeren Aktion im Broken Linkbuidling ebenfalls ein erneutes Link Detox durchzuführen!

Hat Ihnen dieser Guide geholfen ungenutzte Potenziale zu nutzen? Konnten Sie dadurch Ihre Rankings verbessern? Oder sind Sie bei der Ausführung auf technische Hindernisse gestoßen?  Dann lassen Sie es uns wissen und hinterlassen Sie einen Kommentar.

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Lucas Haiduck
Als Teil des Teams von TrafficDesign bin ich der Hauptverantwortliche für den Bereich SEO. Ich mag sowohl die großen Herausforderungen als auch die kleinen Projekte. Und... Pizza!

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