10 Experten-Tipps Zur Optimierung Ihrer Shopping-Kampagnen Bei Google AdWords – Teil 3

10 Experten-Tipps zur Optimierung Ihrer Shopping-Kampagnen bei Google AdWords – Teil 3

10 Experten-Tipps zur Optimierung Ihrer Shopping-Kampagnen bei Google AdWords – Teil 3
TrafficDesign
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Nachdem es im ersten Teil bereits um allgemeine, kampagnenübergreifende Optimierungen und im zweiten Teil um die Optimierung von Text-Kampagnen im Suchnetzwerk ging, widmet sich der dritte Teil Ihren Google Shopping Kampagnen.

Die kleinen Bildchen sind bei der Google Suche nicht mehr wegzudenken und liefern für die meisten Online-Shops eine sehr gute Ergänzung zu den Text-Kampagnen. Besonders im E-Commerce Bereich erzielen Sie hiermit meistens sehr gute Ergebnisse. Bei Shopping-Kampagnen benötigen Sie einen Datenfeed, der alle Informationen über Ihre Produkte enthält. Nur so können Sie Shopping-Anzeigen schalten.

Wie Sie mehr aus Ihrem Budget herausholen und gleichzeitig den ROI verbessern können, erfahren Sie hier.  

1. Merchant Center Fehler beheben

Um Google Shopping überhaupt nutzen zu können, müssen Sie sich im Google Merchant Center anmelden. Hier können Sie Ihren Datenfeed hochladen und die angezeigten Fehler beheben, sonst werden Ihre Produkte ggf. nicht geschaltet. Insbesondere die kritischen Fehler sind wichtig, da in diesem Fall Produkte komplett gesperrt werden können, z. B. bei falschen Verfügbarkeiten oder Preisen.

Tipp: In unserem Merchant Center Bereich haben wir erfahrungsbasierte Lösungen für einzelne Fehlermeldungen, die im Merchant Center auftreten können, zusammengefasst.

Beispiel Merchant Center

Quelle: Google.com

2. Google Shopping-Feed aufwerten

Sie sollten Ihren Datenfeed auf jeden Fall optimieren, insbesondere den Titel und die Beschreibung, da diese beiden Attribute die wichtigsten in Ihrem Feed sind. Dadurch können Sie z. B. wichtige Keywords hinzufügen, damit Ihre Produkte ein größeres Suchvolumen erhalten und Nutzer Ihre Produkte auch bei anderen relevanten Suchbegriffen finden. Geben Sie bei der Google Suche stichprobenhaft Ihre Artikel und wichtigsten Keywords ein und vergleichen Sie Ihre Produkte mit Ihren Konkurrenten. Hier steckt viel Potential, um Ihre Anzeigen aufzuwerten und mit relevanten Informationen anzureichern. Sie können z.B. Farben, Größen oder Ihre Marke in den Titel aufnehmen. 

3. Kaufprozess analysieren

Neben dem Datenfeed ist natürlich auch Ihre Zielseite ein wichtiger Faktor in der Customer Journey. Nach dem Klick auf Ihre AdWords-Anzeige gelangt der potentielle Käufer direkt auf Ihre Zielseite. Da insbesondere Shopping-Kampagnen auf den Abverkauf ausgelegt sind, sollten Sie unbedingt einen Testkauf durchführen, um grobe Fehler zu beseitigen und Ihren Shop auf Usability zu überprüfen. Gibt es Stolpersteine, die die potentiellen Käufer zu einem Abbruch veranlassen? Oder ist der Kaufprozess zu kompliziert und nutzerunfreundlich? Wenn Ihr Konto eine schlechte Conversion-Rate aufweist ist dies häufig ein Indiz für eine schlechte Landing Page oder einen komplizierten Kaufprozess.

4. Kampagnen- und Produktgruppenaufteilung

Im nächsten Schritt kommen wir zu den Kampagnen selbst. Hier müssen Sie bei den Einstellungen den Kampagnentyp Shopping auswählen. Wie bereits in Teil 1 erwähnt, ist eine gute Kampagnenstruktur unumgänglich. Bei den Shopping-Kampagnen haben Sie viele Möglichkeiten, Ihr Konto zu strukturieren. Sie können z.B. benutzerdefinierte Labels einrichten, um die Kampagnen nach Preisen oder Topsellern aufzuteilen. Es ist nur ratsam, sich die Struktur vor der Einrichtung zu überlegen, da ein späterer Wechsel mit einem größeren Aufwand verbunden ist. 

In der Anzeigengruppe selbst können Sie die Produktgruppen nach Kategorie, Marke, Artikel-ID, Zustand, Produkttyp oder benutzerdefiniertem Label aufteilen. 

Wenn Sie gezielt nach einem Produkt suchen, aber nicht wissen in welcher Produktgruppe es sich befindet, können Sie es unter dem Tab Produkte herausfinden. Richten Sie die Spalte Effektiver max. CPC ein und klicken Sie bei dem jeweiligen Produkt auf diesen Wert, dann werden Sie direkt auf dei entsprechende Produktgruppe geleitet.

Beispiel Produktgruppenaufteilung

Quelle: Google.com

5. Negative Keywords setzen

Auch wenn man es nicht auf den ersten Blick vermutet, kann man auch bei Google Shopping-Kampagnen Keywords ausschließen. Dies sollten Sie auf jeden Fall für sehr allgemeine und wenig relevante Suchbegriffe tun, da hier oft kein Kaufinteresse besteht. Hierfür können Sie am besten Keyword-Listen unter der gemeinsam genutzten Bibliothek anlegen und sie dann mehreren Kampagnen zuordnen. 

Beispiel negative Keywords

Quelle: Google.com

6. Dimension-Tab verwenden

Hier gibt es die Möglichkeit sich alle Produkte nach verschiedenen Produktgruppen-Typen der Shoppingkampagnen anzeigen zu lassen. Beipielsweise alle Artikel sortiert nach Kategorie, Produkttyp, Marke oder Artikel-ID. So bekommen Sie eine bessere Übersicht über alle Ihre Produkte.

Beispiel Dimension-Tab

Quelle: Google.com

7. Nach Werbekostenanteil optimieren

Der Werbekostenanteil ist ein wichtiger Indikator für die Rentabilität Ihrer Kampagnen. Wie Sie Ihre Shopping-Kampagne am besten nach dem Werbekostenanteil optimieren, können Sie hier nachlesen. Sie sollten dann auch am besten einen geeigneten Zeitraum wählen und die Grafik- und Vergleichfunktion nutzen wie bereits im vorherigen Artikel erklärt wurde. 

8. Wettbewerbswerte nutzen

Wichtige Werte zur Optimierung Ihrer Kampagnen, sind Ihre eigenen Performace-Werte im Vergleich zu denen Ihrer Konkurrenz. Diese können Sie gut bei den Auktionsdaten unter dem Tab "Details" einsehen. Sie können auch die Spalten Anteil an möglichen Impressionen im Suchnetzwerk oder Benchmark max. CPC hinzufügen, um nützliche Wettbewerbswerte zu erhalten. Den Gebotsimulator können Sie öffnen, wenn Sie auf das Quadrat neben dem Max. CPC klicken. Hier sehen Sie, wie sich Ihre Gebotsänderungen auf Ihre Perfornace auswirkt.

Beispiel Gebotssimulator

Quelle: Google.com

9. Merchant Promotions hinzufügen

Mithilfe der Merchant Promotions können Sie Sonderangebote in Ihre Shoppinganzeigen einbauen. Dadurch haben Sie die Aufmerksamkeit der potentiellen Käufer auf Ihrer Seite. Wenn Sie diese Erweiterung nutzen möchten, müssen Sie ein Merchant Promotions-Antragsformular ausfüllen. Hier finden Sie weitere Informationen zur Einrichtung. 

:Beispiel Merchant Promotions

Beispiel: Google.com

10. Remarketing-Kampagnen einrichten

Wie auch bei den Text-Kampagnen, können Sie bei Google Shopping Remarketing-Kampagnen hinzufügen, um Nutzer anzusprechen, die bereits auf Ihrer Seite waren. Mehr Informationen zu der Funktionsweise und Einrichtung von Remarketing-Kampagnen können Sie hier nachlesen. 

 

Im nächsten Artikel geht es um das Thema "10 Experten-Tipps zur Optimierung Ihrer Display-Kampagnen bei Google AdWords"

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Anne-Kathrin May
Seit 2014 habe ich das Team von TrafficDesign im Bereich Project & Account Management für die Kanäle Google AdWords und Facebook unterstützt, bis ich mich Ende 2016 entschlossen habe, eine neue Herausforderung anzunehmen.

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