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TrafficDesign Selbsttest: Wird mein AdWords-Konto richtig gepflegt?

Von
Rene Beineke

Aktualisiert am 23.06.2020
Lesedauer: 3 min
TrafficDesign Selbsttest: Wird mein AdWords-Konto richtig gepflegt?

Eine wichtige Regel im Online Marketing ist es die Nutzer visuell anzusprechen. Um Inhalte entsprechend aufzubereiten werden häufig Infografiken benutzt. Jedoch weiß mittlerweile jeder, dass Infografiken sowas von 2010 sind, und da es 2017 ist, haben wir von TrafficDesign uns etwas neues ausgedacht: Online-Marketing-Selbsttests! Früher eine der wichtigsten Rubriken der BRAVO (zusätzlicher Retroeffekt: 5 Gummipunkte) ist ein Selbsttest der perfekte Weg festzustellen, ob Ihr Google Ads (ehemals Google Adwords)  Konto richtig gepflegt wird.

Wird mein Google Ads-Konto richtig gepflegt?

Selbsttest: Wird mein AdWords-Konto richtig gepflegt?

Die Erklärungen

Wie oft werden Änderungen vorgenommen?

Ein gesundes Google Ads-Konto sollte mindestens einmal die Woche gepflegt werden. Um zu kontrollieren, ob auch regelmäßig sinnvolle Änderungen vorgenommen werden eignet sich der Änderungsverlauf am besten. Dieser kann sowohl für einzelne Kampagnen, als auch für alle Kampagnen eingesehen werden. Zu finden ist der Änderungsverlauf entweder über die Suchfunktion im Google Ads Konto oder direkt über den entsprechenden Punkt im linken Menü. Im Änderungsverlauf können alle Änderungen die im Konto vorgenommen werden nach Datum sortiert werden. Unter den Filtern lassen sich einzelne Änderungstypen segmentieren. Prinzipiell sollten "Änderungen des Gebots" mindestens einmal die Woche durchgeführt werden (falls keine automatischen Gebotsstrategien verwendet werden), "Änderungen bei Anzeigen" und "Änderungen bei Keywords" mindestens alle vier Wochen.

Gibt es eingeschränkte Budgets im Konto?

Ein nicht zu unterschätzender Punkt, der schon in der Kampagnenübersicht (in der Zeile Status) auffallen sollte, sind die Budget-Einstellungen. Selbst wenn nur ein beschränktes Budget für Google Ads zur Verfügung steht, gibt es keinen Grund dieses über die Budgetbeschränkung, also von Google begrenzen zu lassen. Dies bedeutet nämlich nichts anderes, als dass Ihre Kampagnen-Strategie nicht auf das Budget zugeschnitten ist. Die korrekte Herangehensweise wäre die Aspekte (einzelne Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords, Ausrichtungen, usw.) mit der schlechtesten Performance zu identifizieren und so lange zu minimieren, bis das Budget nicht mehr ausgereizt wird und gleichzeitig nur noch die positivsten Performer aktiv sind. So lässt sich der Erfolg mit begrenzten Budgets in Google Ads am leichtesten maximieren.

Sind die Kampagneneinstellungen korrekt und Gebotsanpassungen vorhanden?

Ein weiterer schneller Check, ob Ihr Google Ads-Konto professionell betreut wird, ist ein Blick in die Ausrichtungseinstellungen der Kampagne. Um diese einzusehen, wählen Sie eine beliebige Kampagne aus und klicken Sie im Menü auf die entsprechenden Kriterien. In den Einstellungen für "Standorte", "Werbezeitplaner" und "Geräte" sollten immer sinnvolle Gebotsanpassungen eingetragen werden. 

Wurden Keywordoptionen und -struktur sinnvoll eingebaut?

Wenn Sie in Ihrem Konto das Tab "Keywords" auswählen, sollten Sie einen kurzen Blick auf die Keywordoptionen (die Sonderzeichen vor und hinter den Wörtern: + " [ ]) werfen. Sind keine Sonderzeichen zu sehen, bedeutet dies, dass Keywordoptionen gar nicht benutzt werden. Das heißt, ein vernünftiges Targeting kann quasi nicht stattfinden. Wahrscheinlich werden Ihre Anzeigen bei einer Vielzahl von unpassenden Suchanfragen geschaltet (kann im Tab "Suchbegriffe" schnell validiert werden). Außerdem sollten Sie kontrollieren, ob die Keywords nach einer sinnvollen Struktur in die einzelnen Kampagnen und Anzeigengruppen eingeordnet wurden.

Werden Konversionen gemessen und das Konto entsprechend optimiert?

Ohne funktionelles Conversion Tracking haben Sie keine Möglichkeit zu messen, ob die Klicks, die Sie mit Google Ads generieren, überhaupt wertvoll sind. Wenn Sie also nicht nur Besucher auf Ihre Seite bringen wollen, sondern eventuell sogar Produkte verkaufen oder Leads generieren möchten, müssen Sie wissen welche Kampagnen, Anzeigengruppen und Keywords zu welchen Aktionen auf der Seite geführt haben. Wollen Sie mit Ihren Marketingmaßnahmen Ziele erreichen? Dann führt kein Weg an Conversion Tracking vorbei.

Werden Anzeigenerweiterungen benutzt?

Anzeigenerweiterungen bieten viele Vorteile und sind mit wenig Aufwand verbunden; für jedes Google Ads Konto also ein Quick Win. Nicht nur bewertet Google die Performance Ihres Kontos und Ihrer Keywords (Qualitätsfaktor) sehr viel besser, wenn Anzeigenerweiterungen vorhanden sind, Ihre Anzeigen werden auch deutlich größer dargestellt und Sie können zusätzliche Informationen in Ihre Anzeigen integrieren. Für Google (und deshalb auch für Sie) sind die wichtigsten Anzeigenerweiterungen folgende: Sitelink-Erweiterungen, Erweiterungen mit Zusatzinformationen, Snippet-Erweiterungen.

Wird Google Ads Express verwendet (statt einem normalen Google Ads-Konto)?

Durch "Google Ads Express" versucht Google unerfahrenen Benutzern den Einstieg in die Suchmaschinenwerbung so leicht wie möglich zu machen. Leider bietet dieser Kontotyp fast keine Möglichkeiten zur Einstellung oder Optimierung ihrer Kampagnen. Benutzen Sie Google Ads Express laufen Sie Ihrer Konkurrenz kilometerweit hinterher, wahrscheinlich werfen Sie Ihr Werbebudget sogar zum Fenster raus.

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Rene Beineke
Ich hätte gerne einen Hund, eine Katze, eine Ziege, eine Landschildkröte und ein Flughörnchen, will aber gleichzeitig auch in der Stadt wohnen. Bis dieses Dilemma geklärt ist, konzentriere ich mich auf ausgeklügelte Online Marketing Strategien & die besten Potenziale für unsere Kunden.

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Kommentare

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Alexander - 24. Dezember 2017 - 10:03

Oder mal nach "Adwords SKAG" suchen

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