Start > Knowhow > Facebook > In 7 Schritten zu Ihrer perfekten Social Media Strategie

In 7 Schritten zu Ihrer perfekten Social Media Strategie

In 7 Schritten zu Ihrer perfekten Social Media Strategie
TrafficDesign
https://www.trafficdesign.de/sites/all/themes/trafficdesign/images/trafficdesign-250.png

Das Web 2.0 ermöglicht Unternehmen nicht erst seit Kurzem, Kunden auf sich aufmerksam zu machen, sei es durch bezahlte Werbekampagnen oder SEO-Maßnahmen. Egal, ob mit kleinem oder großem Budget, sollten Sie jedoch auch die sozialen Netzwerke generell nutzen, um mit (potenziellen) Kunden zu interagieren und Ihr Unternehmen zu präsentieren. Es ist allerdings nicht damit getan, wahllos Inhalte oder Werbung über Social Media zu posten - Ihr Auftritt im sozialen Netz sollte gut durchdacht und geplant werden. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, worauf Sie bei Ihrer Social Media Strategie achten müssen, um eine gute Figur auf Facebook und Co. zu machen. 

In den folgenden 7 Schritten erklären wir Ihnen, wie Sie Ihre persönliche Social Media Strategie entwickeln, diese anwenden und die Resultate kontrollieren können.

1. Ziele definieren

Der erste Schritt für Ihre Social Media Strategie sollte die Festlegung Ihrer Ziele sein. Unternehmen können mittlerweile eine Vielzahl von Marketingaspekten durch Social Media realisieren oder unterstützen, wie Werbung, Public Relations, Kundenservice, aber auch Personalakquise, Vertrieb und Verkauf oder sogar Marktforschung und Research & Development. 

Was möchten Sie über Ihren Social Media Auftritt erreichen?  Möchten Sie Ihren Bekanntheitsgrad steigern, Ihre bestehenden Kunden binden oder neue Kunden gewinnen? Ist Ihr vorrangiges Ziel Ihr Image zu definieren, zu festigen oder zu verbessern, Informationen über Ihre Produkte und Dienstleistungen zu vermitteln und darüber Ihren Absatz zu erhöhen oder Ihr Angebot durch Feedback weiterzuentwickeln? 

Oftmals spielen hierbei viele Faktoren zusammen. So können Sie beispielweise Informationen zu Ihren Produkten und Dienstleistungen über Social Media verbreiten und erhöhen dadurch im besten Fall Ihre Bekanntheit und darüber hinaus Ihre Verkaufszahlen. Gleichzeitig können Sie über das Ihnen entgegengebrachte Feedback ermitteln, was Ihren Kunden gefällt und was sie sich wünschen und somit Ihr Angebot weiterentwickeln. Wenn Sie aktiv mit Ihren Kunden interagieren und sich diese ernst genommen fühlen, verdienen Sie sich außerdem ganz nebenbei eine gute Reputation.

Diese Wechselbeziehungen und Abhängigkeiten können Sie schon mal das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren lassen, deshalb achten Sie in jedem Fall darauf, Ihre Ziele möglichst SMART zu definieren:

So definieren Sie Ziele SMART

Specific
Spezifisch, also klar definiert (was, wer, wem, wie, wo, wann?)

Measurable
Legen Sie Kriterien zur Messbarkeit und Analyse fest, z.B. Follower, Likes, Clicks, Leads etc.

Achievable
Angemessen und erreichbar - Welche Ressourcen sind vorhanden vs. welche Ressourcen werden benötigt? Sind die Ziele für meine Zielgruppe umsetzbar?

Realistic
Sind die Ziele über die geplanten Maßnahmen umsetzbar? Sind die Ziele realistisch?

Timed
In welchem Zeitraum werden die Maßnahmen durchgeführt? Zu welchem Stichtag sollen welche Ziele erreicht werden?

2. Zielgruppen und Wettbewerber überprüfen

Wenn Sie Ihre Ziele definiert haben, sollten Sie sich um Ihre Zielgruppen und Wettbewerber kümmern. Sie müssen ermitteln, auf welchen Kanälen sich Ihre Zielgruppe bewegt, um diese erfolgreich ansprechen zu können. Die beste Strategie mit den interessantesten Inhalten nützt Ihnen leider nichts, wenn Sie auf der falschen Website gefahren wird und Sie Ihre Kunden damit nicht erreichen. 

Als grobe erste Eingliederung bietet sich ganz klar das Alter. Über den Social-Media-Atlas von Toluna und Faktenkontor können Sie beispielsweise sehen, auf welchen Kanälen Sie Ihre Zielgruppe antreffen können. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Instagram, Snapchat, Pinterest und Tumblr vor allem sehr junge User anspricht. Xing oder LinkedIn hingegen bedienen vornehmend Zielgruppen ab 30 Jahren aufwärts. Erstellen Sie außerdem Personas für Ihre Zielgruppe, um diese genauer einordnen und somit eine bessere Ansprache gewährleisten zu können. Mehr zu Zielgruppen-Targeting für Facebook finden Sie in diesem Artikel.

Wie sieht ihr Kunde aus? - Beispiel für die Vorlage einer Persona Sedcard

 

Im Bereich des B2B sollten Sie Ihre Kunden siezen. Dies gilt auch für ältere Zielgruppen im B2C-Bereich. Legen Sie Richtlinien für die Kommunikation fest, vor allem wenn mehrere Mitarbeiter Ihre Accounts auf sozialen Netzwerken betreuen. 

Ermitteln Sie, wie Ihre Konkurrenz auf welchen Plattformen (inter)agiert. Das gibt Ihnen einen zusätzlichen Einblick, wo Sie Ihre Zielgruppe finden. Außerdem können Sie darüber herausfinden, welche Inhalte Ihre Zielgruppe besonders ansprechen und welche Inhalte Sie besser vermeiden sollten. Über eine Analyse der Aktivitäten Ihrer Wettbewerber können Sie entscheiden, ob Sie eine ähnliche Strategie anwenden oder doch komplett anders vorgehen wollen.

3. Inhalte festlegen

Ein wichtiger Gedanke vorab: Bieten Sie (potenziellen) Kunden über Ihren Social Media Auftritt einen Mehrwert! Ihre Zielgruppe nutzt Social Media um sich selbst und andere zu informieren, sich auszutauschen und unterhalten zu werden. Daran sollten Sie denken, wenn Sie Ihre Inhalte erstellen. Selbst wenn Ihr Hauptfokus in sozialen Netzwerken darauf liegen sollte, in irgendeiner Form für Ihr Unternehmen zu werben, verpacken Sie das Ganze ansprechend. Der Content sollte im Vordergrund stehen und nicht die reine Werbung.

Um Ihre Inhalte festzulegen, müssen Sie auch die Art Ihres Unternehmens und der von Ihnen angebotenen Produkte und Dienstleistungen miteinbeziehen. Wie lassen sich Ihre Ziele am besten umsetzen und wie lässt sich Ihr Unternehmen am besten präsentieren?

Erstellen Sie einen Content- und Redaktionsplan, in dem Sie die Art Ihrer Inhalte und die Zeitpunkte Ihrer Posts bzw. die Laufzeit bestimmter Kampagnen planen. Diesen sollten Sie mindestens einmal am Ende des Monats für den kommenden Monat aktualisieren und wöchentlich überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Halten Sie hier auch fest, welcher Content auf welchen Kanälen veröffentlicht werden soll, sofern Sie auf mehreren Plattformen aktiv sein wollen. Seien Sie kreativ und posten Sie abwechslungsreich, um Ihre Zielgruppe anzusprechen und an sich zu binden.

Wir haben im folgenden eine Abgrenzung vorgenommen für Quellen von Inhalten, den Inhaltenarten selbst und Gestaltungsmitteln, um Ihre Inhalte umzusetzen. Oftmals lassen sich diese Kategorien nicht klar voneinander trennen. Beispielsweise können Blogbeiträge auf der eigenen Website als Quelle für einen Inhalt angesehen werden, sie können jedoch auch als konkreter Inhalt in einem Posting über Social Media publik gemacht werden.

Quellen für Inhalte

  • Blogbeiträge
  • Pressemitteilungen
  • Landing Pages
    (eigene Website)
  • Fremde Websites
  • Social Media Posts

Gestaltungsmittel für Inhalte

  • Reiner Text
  • Bilder
    (mit / ohne Text)
  • Live-Videos
    (Stichwort: "Hinter den Kulissen")
  • Slideshows
  • Erklärvideos & Tutorials
  • Virtual Reality Videos
  • Interviews
  • Umfragen
  • Quizzes
  • Reports & Whitepapers
  • Infografiken
  • Checklisten
  • Statistiken
  • Witzige, inspirierende oder motivierende Zitate
  • Witze
  • Memes

Arten von Inhalten

  • Gewinnspiele
  • Rabattaktionen
  • Wettbewerbe
  • Veranstaltungen
  • Live-Ticker zu Events
  • Podcasts
  • Lokale Themen
  • Perfect Minute Posts
    (zu aktuellen Ereignissen)
  • Reposts
    (fremder Beiträge)
  • Ältere Beiträge
    (ggf. überarbeitet)
  • Take-Overs
    (Übernahme des eigenen Accounts durch externe Person)
  • Kundenbeiträge
    (Lob, Kritik etc.)
  • Unternehmensgeschichte
    & persönliche Inhalte
  • Firmeninterne Meilensteine
  • Social Media Meilensteine
  • Vorschauartikel für neue Produkte
  • Mitarbeitervorstellung
  • Reviews & Tool Tests
  • Fachbeiträge
  • Expertenmeinungen
  • Prognosen & Trends
  • Fallstudien

Überlegen Sie, wie Sie diese drei Kategorien miteinander verknüpfen können, um Ihren Content optimal über Social Media zu verbreiten. Welche Gestaltungsmittel kommen für Ihre Inhalte in Frage? Welche Arten von Inhalten eignen sich für Ihr Unternehmen allgemein und Ihre Zielsetzung für Social Media im Speziellen? Woher beziehen Sie Ihre Inhalte?

Beispiel für die Praxis

Sie haben eine Pressemitteilung ( = Quelle des Inhalts) über Ihr neuestes, innovatives Produkt oder Ihre aktuelle Finanzierungsrunde veröffentlicht. Diese bzw. deren Inhalt möchten Sie auch über Social Media verbreiten. Ein Gestaltungsmittel wäre, die Pressemitteilung als reinen Text im exakten Wortlaut oder mit abgeändertem Text zu posten. Dies könnte allerdings auf wenig Interesse stoßen. Besser: Sie erstellen eine Infografik, in der die wichtigsten Fakten anschaulich und ansprechend präsentiert werden oder ein Video, in dem Sie die Funktionalität eines neuen Produktes in Form eines Tool Tests ( = Inhaltsart) visuell vorführen.

Viele dieser Inhalte können und sollten für ein besseres Ergebnis miteinander kombiniert werden. Wie bereits erwähnt - seien Sie kreativ und suchen Sie immer wieder nach neuen Ideen, um Ihrer Community einen Mehrwert zu bieten!

4. Kanäle bestimmen

Auf Grundlage Ihrer definierten Ziele, Zielgruppen und Inhalte, bestimmen Sie anschließend die Plattformen, auf denen Sie mit Ihren Kunden interagieren wollen. Sie müssen oder sollten nicht alle Plattformen gleichzeitig bedienen. Es ist außerdem durchaus legitim mit einem Social Media Account zu starten und nach und nach weitere Kanäle miteinzubeziehen.

Wenn Sie auf mehreren Kanälen aktiv sind, sollten Sie darauf achten, nicht auf allen die gleichen Inhalte zu posten. Ihre Fans, Follower und potenziellen Kunden agieren vermutlich auch auf mehr als einem Kanal und es wäre kontraproduktiv, ihnen auf jedem einzelnen denselben Post mit identischen Inhalt vorzusetzen. 

Hier ist das Stichwort Crossmedia, also Inhalte logisch miteinander zu verknüpfen. Teilen Sie Youtube Videos auch auf Facebook oder anderen Plattformen und binden Sie Content Ihrer Website, wie Blogs oder ähnliches, auf Ihren Social Media Beiträgen ein, damit Ihnen Ihre Zielgruppe im Idealfall auf allen von Ihnen genutzten Kanälen folgt und ein stimmiges Bild vorfindet.

Liste der gängigsten Social Media Plattformen (alphabetisch)

FacebookNeben Interaktionen zwischen Privatpersonen eignet sich Facebook hauptsächlich im Bereich B2C dazu, Bilder, Videos, Links und Texte zu teilen. Mittlerweile erwarten Verbraucher hier Informationen über gesuchte Unternehmen zu finden. Legen Sie sich einen Business-Account an, um Facebook optimal für Ihr Unternehmen nutzen zu können und von vielen Features zu profitieren.
Google+Funktioniert ähnlich wie Facebook mit weniger Nutzern (und weniger Wettbewerbern).
InstagramAuch hier teilen hauptsächlich Privatpersonen oder Unternehmen im Bereich B2C Inhalte. Diese sind beschränkt auf Bilder und Videos, daher eignet sich Instagram besonders für Unternehmen, die Produkte präsentieren und inspirierende und motivierende Inhalte in Form von Bildern übermitteln wollen. Seit 2016 bietet auch Instagram einen Business-Account.
LinkedInAls Networking Plattform im Bereich B2B ist LinkedIn sinnvoll, um Geschäftskontakte zu knüpfen oder zu pflegen. Ähnlich wie Xing, nur eher auf internationaler Ebene.
PinterestEignet sich vor allem im B2C Bereich für produzierende Unternehmen oder Unternehmen, die Content verbreiten möchten. Hier werden Bilder zu bestimmten Themen auf Pinnwänden gesammelt und so im weitesten Sinne Ideen zu bestimmten Themen ausgetauscht.
SnapchatKann auch von Unternehmen im B2C Bereich für sehr junge Zielgruppen genutzt werden. Hier stehen Unterhaltung, Kreativität und kurzweilige Inhalte, die nach spätestens 24 Stunden gelöscht werden, im Vordergrund. 
TumblrEignet sich besonders für Blogs im internationalen B2C bzw. B2B. User teilen und rebloggen hier fast alles: Texte, Bilder, Videos, Links, Audiodateien usw. Besonders das Reblogging kann sich bei interessanten Inhalten mit Mehrwert positiv auf SEO auswirken.
TwitterAls Mikroblogging Plattform lässt Twitter nur 140 Zeichen lange Nachrichten und Links, Bilder oder Videos zu. Hier muss man darauf achten, relevante, knapp formulierte Informationen zu verbreiten und den Tweet möglichst ansprechend und aktuell zu gestalten.
WhatsappWird auch immer häufiger von Unternehmen im Bereich B2C genutzt. Man sollte Whatsapp allerdings nur für den Kundenservice im Pull-Prinzip einsetzen, also Beantwortung von Fragen etc., da man sich hier aktuell noch in einer rechtlichen Grauzone aufhält - Werbung und Verkauf über private Nachrichten sollte eher vermieden werden.
XingAls Networking Plattform im Bereich B2B ist Xing sinnvoll, um Geschäftskontakte zu knüpfen oder zu pflegen und Stellen auszuschreiben.
YoutubeAuf Youtube kann jeder Videos hochladen und diese dann auf anderen Seiten einbetten. Anschaulichkeit und / oder Unterhaltung sollten hier gegeben sein. Beachten Sie hierbei die Besonderheiten bei der Erstellung eines Youtube Videos, besonders im Bezug auf SEO.

5. Ressourcen planen

Auch wenn Social Media Accounts in der Regel kostenlos sind, sollten Sie sich vorab Gedanken um die notwendigen Ressourcen für einen gelungenen Social Media Auftritt machen, denn dieser benötigt Zeit und Pflege. Überlegen Sie, wieviel Zeit Sie für soziale Netzwerke aufwenden können, ob Sie gegebenenfalls zusätzliche Arbeitskräfte benötigen oder ob Sie das Social Media Marketing an eine Agentur abgeben.

Hierbei spielt auch Ihr Budget, also monetäre Mittel im klassischen Sinne, eine Rolle. Trennen Sie hier jedoch ganz klar zwischen Werbemaßnahmen und Content-Marketing. Auch um die Reichweite Ihrer Posts zu erhöhen, könnte ein Budget für Social Media sinnvoll sein. Egal welches Budget Ihnen zur Verfügung steht, sollten Sie Social Media jedoch nicht als zusätzliche Aufgabe verstehen, die auch noch abgearbeitet werden muss, sondern als Möglichkeit, Ihr Unternehmen zeitgemäß zu präsentieren und längerfristig daraus Vorteile zu ziehen.

6. Tipps zur Durchführung

Starten Sie nun mit Ihren Social Media Aktivitäten. Hierbei ist es wichtig, dass es nicht mit einem Post oder einer Kampagne getan ist. Ihr Social Media Auftritt ist keine einmalige Sache, sondern muss gepflegt werden. Ihre Kunden erwarten regelmäßigen Content und Interaktion. Bei Beiträgen aller Art ist die Faustregel jedoch immer Qualität vor Quantität. Es gibt keine fixe Anzahl an Posts, die für die verschiedenen Kanäle festgemacht werden kann. 

Überfordern Sie Ihre Community nicht - zu viele Posts können nerven und Ihre Fans und Follower vergraulen.  Die maximal empfohlene Anzahl an Facebook-Posts beträgt zwei am Tag, bei Twitter können es aufgrund der Kürze der Texte auch bis zu 4 Tweets am Tag sein. Natürlich sind diese Zahlen auch nur relativ zu verstehen. Oftmals kommt es auch auf die Art Ihres Unternehmens und Ihrer Branche oder die jeweilige Plattform an, wie viele Posts Sinn machen. Drei Posts pro Woche können auch in Ordnung sein, genauso wie mehr Posts, wenn es um bestimmte Events oder Ähnliches geht. 

Weiterhin gilt: Social Media ist, wie der Name schon sagt, sozial - also interaktiv. Kommunizieren Sie mit Ihrer Community. Stellen Sie Fragen, bitten Sie um Tipps, Hilfe und Meinungen und binden Sie Ihre Kunden somit aktiv ein. Ein Call-to-Action macht jeden noch so trockenen Inhalt gleich interessanter.

Reagieren Sie auf Kommentare, Fragen und auch, oder besonders, auf negatives Feedback. Beziehen Sie bei Kritik oder Beschwerden Stellung und seien Sie vor allem höflich. Falls negative Kommentare überhaupt nicht konstrutiv sein sollten, gibt es zwei Möglichkeiten: Sie können die Kommentare verbergen oder aber den Verfasser höflich darauf hinweisen und Ihren souveränen Umgang damit für sich nutzen. 

Bauen Sie sich durch interessante Inhalte und eine rege Interaktion nach und nach eine große Fangemeinde in den Sozialen Netzwerken auf und erreichen Sie so Stück für Stück Ihre zuvor festgelegten Ziele. Haben Sie dabei auch etwas Geduld, besonders, wenn es Ihr Debut im Social Web ist. Setzen Sie nicht auf Fake-Kommentare oder gekaufte Followerzahlen. Man kann in diesem Bereich oft leicht Echtes von Unechtem unterscheiden, was Ihrer Glaubwürdigkeit schaden könnte.

7. Monitoring implementieren

Selbst mit dem besten Redaktionsplan und der besten Strategie besteht die Gefahr den Überblick im Social Web zu verlieren. Deshalb sollten Sie regelmäßig Soll-Ist-Analysen bezüglich Ihrer Ziele durchführen. Behalten Sie auch Ihre Wettbewerber im Auge und reagieren Sie auf Trends oder suchen Sie nach Influencern. Durchsuchen Sie hierfür die verschiedenen Kanäle nach Ihrer Marke, Ihren Wettbewerbern und relevanten Themen und Schlagwörtern.

Experimentieren Sie mit verschiedenen Wochentagen und Uhrzeiten für Ihre Posts oder den Inhalten selbst und analysieren Sie anschließend die Ergebnisse, beispielsweise in Bezug auf die Anzahl generierter Likes, Interaktionsraten oder Besucherzahlen. Falls notwendig, können Sie auf diese Weise schnell reagieren, Ihre Strategie anpassen und Ihren Social Media Auftritt kontinuierlich verbessern

Wir empfehlen Ihnen, Tools zu nutzen, um Ihnen die Analyse, Evaluation und Kontrolle Ihrer Aktivitäten und Ergebnisse in den Sozialen Netzwerken zu erleichtern. Viele dieser Social Media Monitoring Tools haben auch den Vorteil, dass Sie kontinuierlich angewandt werden können und dauerhaft Ergebnisse und Auswertungen liefern. 

Mit Monitoring-Tools werden wir uns in einem späteren Artikel noch genauer befassen. Solange finden Sie hier oder hier eine ausführliche Liste kostenloser Social Media Monitoring Tools, die sich besonders für den Einstieg eignen. 

 

Hier finden Sie noch einmal die Checkliste zur Erstellung und Durchführung Ihrer Social Media Strategie mit den wichtigsten Punkten zum abhaken:

Checkliste für Ihre Social Media Strategie:

  • Definieren Sie die Ziele, die Sie durch Ihre Social Media Aktivitäten erreichen wollen
  • Bestimmen Sie Ihre Zielgruppe und Wettbewerber
  • Legen Sie relevante Inhalte mit Mehrwert fest und verwalten Sie diese in einem Content- und Redaktionsplan
  • Wählen Sie die relevanten Plattformen für Ihren Social Media Auftritt
  • Bestimmen Sie Ihre monetären, personellen und zeitlichen Ressourcen 
  • Pflegen Sie Ihre Social Media Accounts
  • Kontrollieren Sie Ihre Ergebnisse durch Monitoring und passen Sie Ihre Strategie bzw. Aktivitäten an
https://www.trafficdesign.de/sites/default/files/styles/twittercard/public/twitter-cart-vorlage_3.png?itok=e-NXbLx6
Fanden Sie den Artikel hilfreich?
Durchschnitt: 4.7 (6 votes)
Jasmin Baumgartl
Als Praktikantin bei TrafficDesign ist meine Daseinsberechtigung und mein Lebensinhalt das Content-Management bzw. -Marketing. Wenn ich nicht gerade witzige Videos oder famose Facebook Posts kreiere, bin ich Möchtegern-Kunstkenner und Teilzeit-Weltentdecker.

Fragen oder Probleme zu diesem Thema?

Einfach kommentieren und wir helfen Ihnen kostenlos und zeitnah weiter. Jetzt kommentieren »


Kostenlose Erstanalyse

Tragen Sie Ihre Website ein und erhalten Sie eine kostenlose Einschätzung Ihres Online Marketing Potenzials.

Oder schicken Sie uns eine Kontaktanfrage

Kommentar verfassen

Vergessen Sie nicht Ihr Neukundenangebot!

Zurück zum Angebot

Nicht mehr anzeigen