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„Ich brauche einfach das Gefühl des Fortschritts“ – Creative Director David Henselder

Von
Jule Krause
25.10.2022

David kam als leidenschaftlicher Fotograf zu uns und wurde direkt ins kalte Wasser geworfen. Aber: Statt sich davon beeindrucken zu lassen, springt er aus dem Wasser zurück aufs Boot und übernimmt das Ruder. Im Interview erzählt er von seinem bisherigen Weg und verrät, mit welchen Herausforderungen er tagtäglich konfrontiert ist. Und dann heißt es: Ab auf den Golfplatz!

Mitarbeiterinterview David

Hallo, stell dich bitte kurz vor!

Hey, ich heiße David Henselder und bin Creative Director hier bei trafficdesign. Zuvor war ich lange im sozialen Bereich tätig und habe unter anderem als Mediendozent unterrichtet. Ich bin 33 Jahre alt, verheiratet und lebe mit meiner Frau schon einige Jahre in der Kölner Südstadt.

Ob als Creative Director bei trafficdesign oder als selbstständiger Fotograf: Was macht die Fotografie für dich so interessant?

… dass es so viele unterschiedliche Bereiche gibt. Als Creative Director bin ich in der Konzeption und Planung verschiedenster Kundenprojekte involviert. Dort benötige ich immer mal wieder Bildmaterial. Auch für interne Projekte greife ich oft noch selbst zur Kamera und bin für Mitarbeiterportraits und Fotocontent verantwortlich.

In unserem eigenen Studio kann ich mich immer wieder neu austoben.

Wie bist du in den Creative-Direction-Bereich gekommen?

Nach und nach bin ich in meiner Selbstständigkeit immer mehr Richtung Organisation und Konzeption gegangen, habe häufiger Dienstleister gebucht und Projekte geleitet, die über den Bereich der Fotografie hinausgingen.

So habe ich z. B. für Künstler die komplette Umsetzung einer Promophase übernommen, inklusive Musikvideos und Shootings, und war auf ein Team aus Freelancern angewiesen. Viel Arbeit. Viel Stress. Unglaublich lehrreich und spannend. Aber für mich auf Dauer nicht das Mittel der Wahl.

Vom autodidaktischen Lernen zum Arbeiten in einem strukturierten Unternehmen – wie kam es, dass du dich für diesen Schritt entschieden hast?

Ein professionelles Team um sich zu haben, welches dauerhaft alles in ein Projekt steckt, ist unbeschreiblich.

Wahrscheinlich das Alter und das Streben nach Sicherheit und Struktur. Ein professionelles Team um sich zu haben, welches dauerhaft alles in ein Projekt steckt, ist unbeschreiblich. Ich brauche einfach das Gefühl des Fortschritts

Was macht trafficdesign für dich so besonders?

Ambitioniert und locker in der genau richtigen Mischung.

Gerade noch 110 % im Meeting gegeben und gleich schon auf der Terrasse und angestoßen.

Du bist direkt in verschiedene große Kundenprojekte wie Fissler eingestiegen. Was war bisher deine größte Herausforderung dabei?

Konzerne sind schon etwas anderes als beispielsweise unabhängige Musiklabels. Der Anspruch ist größer und die Ziele langfristiger und detaillierter

Wo treffen wir dich an, wenn du gerade nicht hinter der Kamera stehst oder den kreativen Prozess von Projekten im Social Media-Bereich begleitest?

Auf dem Golfplatz – ohne Etikette und ohne Schnösel. Nur coole und unglaublich unterschiedliche Leute. Ich liebe das. An den Wochenenden bereisen wir häufig Plätze in ganz Deutschland. Das ist immer wie ein Kurzurlaub.

Danke für das Interview, David!