Was Ein Sommer - Das Schweißt Zusammen

Was ein Sommer - Das schweißt zusammen

Von
Lucie Sanke
09.07.2019

Rekordhitze - die haben wir auch dieses Jahr schon hinter uns. Aber wie bewältigt man solche Temperaturen eigentlich im Büro? Die Antwort ist: gemeinsam.
 

Wir schreiben das Jahr 2018, die Sommermonate, genauer gesagt Mitte Juli. Wir, das Team von TrafficDesign, sitzen zu vierzehnt in der obersten Etage des Clusterhauses am Friesenplatz an unseren Schreibtischen, manche in Meetings, manche ungeduldig vor der Kaffeemaschine. Man könnte meinen, es wäre alles wie immer. Doch der “Sommer der Superlative”, der “Jahrhundertsommer”, der “Rekordsommer” brütet über uns, lässt das Gras vertrocknen, fegt die Straßen leer und bringt die Köpfe zum Rauchen - und das schon eine ganze Weile. 

Als würde die Wärme nicht ausreichen, um Konzentrationsmangel zu verursachen, werden wir auch noch von einer Baustelle von gegenüber beschallt. Dort wird das neue 25hours Hotel - The Circle hochgezogen, dessen Mitarbeiter ihre Büros auch im Clusterhaus haben. Auf dem braunen Rasen in unserem Garten jubelt die Belegschaft des Hotels, als es endlich kurz vor der Eröffnung steht. 

Bei uns jubelt keiner

Es sind bestimmt 33 Grad im Schatten, wir haben nur in einem Büro eine halbwegs funktionierende Klimaanlage und Emmie hat beim Spielen mit dem Nachbarshund auch noch einen der wertvollen Ventilatoren kaputt gemacht. Mensch Emmie! Unsere rundum verlaufenden Glasfronten haben wir als Schattenspender mit Rettungsdecken beklebt, unsere Füße sind in Kübel mit Eiswasser getaucht. Die Köpfe rauchen trotzdem weiterhin. 

Um der Nachmittagshitze etwas zu entkommen, erscheinen die meisten früher im Büro als üblich, um die kühleren Morgenstunden mitzunehmen. Man merkt, dass die Team-Dynamik sich verändert. Wir sind gestresster, freuen uns mehr auf Feierabend und wünschen uns sehnlichst Urlaub an Meer und Strand herbei.

Zusammen ist es halb so schlimm

Doch trotz der Hitze, der Baustelle, der Arbeit und jedem Wenn und Aber: das gemeinsame Schwitzen schweißt anscheinend doch irgendwie zusammen. Wir sitzen öfter auf unserer Dachterrasse, sonnen uns und grillen zusammen. Wir freuen uns, wenn jemand den weiten Weg zum Kiosk auf sich nimmt, um eine Runde Eis zu spendieren, genießen die eiskalten Schokoriegel aus dem Kühlschrank und spielen eine Runde mehr Rocket League, wenn die Köpfe schon mittags anfangen zu rauchen. Wir verlegen Termine ins Freie, um etwas frische Luft abzubekommen und trinken ein Bierchen mehr nach Feierabend, um das Ende des heißen Tages zu zelebrieren. Nur eine wird der Hitze nicht so ganz gerecht: Emmie - die hat schon lange aufgegeben und lässt ihren Kopf im Körbchen hängen.

Als das Hotel gegenüber dann endlich die Türen öffnet, gehen wir alle zusammen die Roof Top (Monkey) Bar erkunden und genießen bei kühlem Kölle-Kolada einen wunderbaren Blick auf den Kölner Sonnenuntergang.

Zusammen ist eben alles halb so schlimm und doppelt so schön!

  

Das TrafficDesign-Team in der Monkey Bar

Eigentlich doch gar kein so schlechter Sommer.